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ie nächste Steuererhöhung ist programmiert. Wegen hoher Staatsschulden werden Bürger trickreich zur Kasse gebeten. Dahinter steckt eine letzte große Umverteilungsaktion zugunsten der USA.

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Menschen kämpfen für Lohnerhöhungen, für bessere Lebensbedingungen, gehen gegen Ungerechtigkeit auf die Straße, liefern sich zuweilen sogar Straßenschlachten für politische Ziele.

Aber haben Sie schon mal erlebt, dass jemand für niedrigere Steuern demonstriert hat? Bis jetzt bleibt das Steuersubjekt ruhig. Wie lange noch?

Von Abstauberplakette bis Zinssteuer verfügt der Parteienapparat in Berlin über ein trickreiches Repertoire, dem Lohnsklaven 70% seines Einkommens abzuknüpfen. Wenn’s dann mal wieder nicht reicht, rufen die Gewerkschaften zum Kampf für Lohnerhöhungen.

Welcher Wahnsinn!

Nach 60 Jahren BRD müsste doch mittlerweile auch der Dümmste bemerkt haben, dass trotz Lohnerhöhung immer weniger übrig bleibt. Durch den Kampf um mehr Lohn jagten die Gewerkschaften ihre Schafe in die Steuerprogression. Folge: Heute ist jeder Hilfsarbeiter Höchstverdiener – mit entsprechenden Steuersätzen. Den Rest erledigen die versteckten staatlichen Abgaben, insbesondere für den „Klimaschutz“. Da lacht der Finanzminister.

Aber das, was jetzt passiert, stellt alles in den Schatten!

500 Milliarden werden für Banken garantiert, die sich verzockt haben. Da jetzt das Geld richtig knapp wird, muss der Bürger bluten. Statt noch 100 Milliarden mehr Schulden zu machen und die Untertanen zu entlasten, wird die Steuerschraube noch enger angezogen.

Berlin vertraut darauf, dass die Wähler die Zusammenhänge nicht erkennen. Denn wären die Zusammenhänge bekannt, würde es heute vermutlich nicht mehr so ruhig auf den Straßen zugehen. Der eigentliche Skandal nämlich ist, dass der deutsche Steuerzahler – über Umwege – die USA finanziert. Deshalb an dieser Stelle noch mal klipp und klar die Zusammenhänge:

  1. Im Rahmen der Deindustrialisierung brauchten die USA zunehmend mehr Geld, um ihren aufwendigen Lebensstil zu finanzieren. Da sie ihn nicht selbst erwirtschaften konnten, pumpten sie die ganze Welt an.
  2. Mithilfe der Fed und den großen US-Banken wurden Kreditpakete geschnürt, die in betrügerischer Absicht auch deutschen Banken angedreht wurden. Diese überwiesen Hunderte Milliarden ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und bekamen dafür zweifelhafte Schuldscheine.
  3. Dies geschah mit Einwilligung deutscher Politiker und den zuständigen Aufsichtsbehörden, die dem Betrug tatenlos zusahen.
  4. Als sich die Banken mit dem US-Kreditmüll vollgesogen hatten, stellten sie fest, dass er eigentlich wertlos ist.
  5. Also wandten sich die Geldhäuser an den Staat mit der Drohung, dass sie bankrott gehen würden, wenn sie kein Milliardenschutzschirm bekommen. Geld, für das letztlich der Steuerzahler aufkommen muss.
  6. Politiker garantieren den Banken Milliarden und erhöhen Steuern, um ans Geld zu kommen.

So kompliziert ist die Geschichte doch gar nicht – oder? Die Banken gaben das Geld den USA. Jetzt ist es weg. Und nun hohlen sie es sich vom Staat, sprich, vom Bürger wieder zurück.

Man stelle sich mal vor, das Geld wäre der deutschen Wirtschaft zugute gekommen. Ein Konjunkturprogramm über 500 Milliarden!  Oder Steuerentlastungen über 100 Milliarden?

Aber dieser Traum ist ausgeträumt. Die Knete ist in den USA verpufft. Deutsche Landesbanken stehen für die Kreditkartenschulden von US-Konsumenten gerade. Deutsche Kreditinstitute finanzierten wertlose Hütten. Geschickt eingetütet haben das die Amis!

Wer jetzt denkt, wir sind aus Schaden klug geworden, der hat die Rechnung ohne die Fed gemacht. Denn wir stehen vor der letzten großen Umverteilungsaktion der Menschheitsgeschichte.


Das Geldsystem liegt in den letzten Zügen. Abgesehen von systeminternen Ursachen wird der Kollaps insbesondere durch den Schuldenrausch der USA beschleunigt. Pro Tag brauchen die USA bis zu 7 Milliarden Dollar. Noch mal: 7 Milliarden Dollar Schulden pro Tag!

Die Devise der Fed lautet: Schnell noch Schulden machen und Dollar drucken, so lange diese von der Welt akzeptiert werden. Doch während die USA sich weiter hemmungslos verschulden, spielen wir den Sparkommissar – eine Aktion, die am Ende nichts nutzen wird.

In diesem Ambiente zu sparen, ist komplette Idiotie. Die Schulden, die wir nicht machen können dann die USA machen. Sollten die USA bankrott gehen, dann ist es eine Illusion, zu glauben, dass Europa, Deutschland ungeschoren davon kommt, oder der Euro gar eine Alternative zum Dollar sein könnte.

Wenn die USA kippt, dann kippt der Rest der Welt hinterher. Wenn der Dollar taumelt, dann ist am Ende auch der Euro nichts mehr wert.

Fazit also: Wir müssen auch die Geldschleusen aufmachen. Forderung: 100 Milliarden Euro mehr Schulden und Steuerentlastung aller Bürger. Steuersatz 25% für alle.

100 Milliarden mehr Schulden? Das fällt doch kaum noch auf. Sind doch nur 20% des Betrages, der ohnehin im Zweifel den Banken bereitgestellt wird.

Doch dieser Traum wird nicht in Erfüllung gehen. Stattdessen ist die nächste Steuererhöhung programmiert. Den Menschen wird vorgegaukelt, dass durch eiserne Disziplin der Zusammenbruch verhindert werden kann. Doch handelt es sich hierbei nur um eine letzte, riesige Umverteilungsaktion in Richtung USA, bei welcher der deutsche Steuerzahler zur Ader gelassen wird – bis er verblutet.

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Dutzenden US-Städten droht der Abriss ganzer Vororte oder gar die komplette Zerstörung wegen Entvölkerung. “Zurück-zur-Natur” als tragisches Finale der Wirtschaftskrise. Das Schicksal der Kleinstadt Flint bei Detroit bewegt derzeit die USA.

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Der Arbiss ganzer Vororte in einigen US-Städten sind Bestandteil der “Überlebensstrategie” der neuen Obama-Administration. Viele Stadtteile, mancherorts auch komplette kleinere Kommunen stehen derzeit aufgrund der Wirtschaftskrise leer, sind entvölkert. Um die Gemeinden nicht weiter zu belasten, sollen leerstehende Ortschaften nun einfach abgerissen werden.

Ein Beispiel, das derzeit in den USA für Furore sorgt, ist das Schicksal des kleinen Städtchens Flint, 60km nördlich von Detroit. Flint ist gleichzeitig der ehemalige Hauptsitz des Ex-Auto-Giganten General Motors. Der Tod von GM läßt auch Flint sterben. Und Flint ist keine Ausnahme.

Die Gegend um Detroit ist derzeit vom Austerben bedroht. GM beschäftigte dort einst fast 80000 Menschen. Heute sind es nur noch 8000. Entsprechend verwaist sind heute manche Vororte, ganze Stadtteile stehen leer.

Lokale kommunale Politiker sind deshalb dafür, diese Zonen gleich abzureissen, weil sich derzeit keine Erholung abzeichnet. Infrastruktur und andere Kosten würden dagegen die Kommunen strapazieren, welche derzeit ohnehin kaum noch Geld haben. Problemlösung daher: Abriß und “Zurück zur Natur”, wie manche Politker fordern.

Das Schicksal von Flint ist kein Einzelfall. Viele Städte in der einstigen Industrieregion in Amerikas Mittleren Westen  und Nordosten stehen vor dem Aus. Das betrifft besonders die Regionen um  Detroit, Philadelphia, Pittsburgh, Baltimore and Memphis.

Nach Ansicht einiger Experten leiden derzeit rund 50 Städte in der Gegend unter gravierenden Schrumpfungsproblemen. Regionale Politiker glauben, dass die Gemeinden um 40% schrumpfen - wegen abnehmender Population. Die Menschen verlieren ihre Jobs, verlassen die Gegend. Übrig bleiben verlassene Häuser und leere Vororte.

In Flint wohnten einst über 200000 Menschen. Heute sind es nur noch gut die Hälfte. Die Arbeitslositgkeit beträgt 20%. Die Aussichten sind hoffnungslos.

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Flint: Grand Hotel Durant - Zeugen einstiger GM-Pracht

Viele junge Menschen haben die Stadt verlassen. Die Grundstückspreise tendieren gegen Null. Eine Straße nach der anderen entvölkerte sich im Laufe der letzten Jahre.

Das einstige Grand Hotel Durant, benannt nach dem GM-Gründer Durant, steht schon seit 1973 leer und seitdem begann auch der unaufhaltbare Abstieg von Flint - einer Stadt mit Symbolcharakter und eine Stadt, die mittlerweile Aufsehen in den USA erregt.

Der Asphalt auf einigen Straßen bröckelt, löst sich auf. In Flint wruden in den letzten Jahren über 1100 verlassene Häuser abgerissen. Weitere 3000 müssen demnächst der Abrißbirne weichen. In manchen Gegenden der Stadt hält wieder die Natur Einzug. Spuren einstiger “Zivilisation” sind überwuchert, die Häuser dem Erdboden gleich gemacht,  die Straßen verschwunden.

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Die WHO macht ernst und ruft wegen Schweinegrippe die Alarmstufe 6 aus - höchste Alarmstufe. Damit erklärt die Weltgesundheitsorganisation die Schweinegrippe zur möglichen höchsten Gefahr für die Menschheit. Massenimpfungen befürchtet. Grundrechte können “eingeschränkt” werden. “Grenzen sollten geöffnet bleiben. “

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Zum ersten Mal seit 41 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation für eine Grippe die höchste Alarmstufe 6 ausgerufen. Damit erklärt die WHO die Grippe zur Pandemie. —>WHO

Das teilte das schwedische Sozialministerium am Donnerstag in Stockholm mit. Ab sofort gilt damit die Schweinegrippe offiziell als globale Seuche. Den letzten Pandemie-Fall hatte die WHO im Jahr 1968 verkündet, als die Hongkong-Grippe grassierte.

Mit der Anhebung auf Stufe 6 stellt die WHO die weltweite Ausbreitung des Erregers fest. Die höhere Pandemiewarnstufe bedeutet nicht, dass das Virus gefährlicher geworden ist und mehr Todesfälle auftreten. Die meisten Erkrankungen der Schweinegrippe verlaufen mild, brauchen keine Behandlung und sind nicht tödlich.

Zu diesem frühen Zeitpunkt weise die Pandemie insgesamt eine gemäßigte Stärke auf, erklärte die WHO. Grenzen sollten geöffnet bleiben und der Welthandel nicht unterbrochen werden.

Die WHO stehe in engem Kontakt mit den Herstellern der Grippemedikamente. Zuvor waren UN-Gesundheitsexperten angesichts steigender Infektionszahlen in den USA, Europa, Australien und Südamerika am Sitz der Organisation in Genf zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengetroffen.

Deutschland hatte auf Anraten der WHO 2005 einen Nationalen Pandemieplan veröffentlicht, der das Vorgehen der Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern im Fall einer Grippe-Pandemie aufführt.

Dieser Plan sieht entsprechend der WHO sechs Stufen vor. Sobald die Pandemie aus Sicht der Behörden Deutschland erreicht hat, können Medikamente und Impfstoffe verteilt werden. Ein Impfstoff gegen die Neue Influenza wird allerdings nach Einschätzung von Experten erst im Herbst zur Verfügung stehen. Antivirale Medikamente haben die Länder hingegen in großen Mengen eingelagert.

Laut nationalem Pandemieplan bilden das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium nun einen Krisenstab, der über das weitere Vorgehen entscheidet. Im Vordergrund dieses Krisenstabs steht die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten und Impfstoffen.

Dieser Krisenstab entscheidet in enger Abstimmung mit internationalen Organisationen und Staaten über Reiseverkehrsbeschränkungen und auf nationaler Ebene über Massenimpfungen. Ausserdem können erweiterte Überwachungsmaßnahmen eingeleitet werden.


Dem Nationalen Pandemieplan ist u.a. Folgendes zu entnehmen:

Impfungen

Die Bevölkerung wird grundsätzlich nach Altersjahrgängen geimpft. Die Reihenfolge der Jahrgänge wird so gewählt, dass eine möglichst geringe Krankheitslast und Sterblichkeit zu erwarten ist. Sie ergibt sich aus dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der Auswertung aktueller epidemiologischer Daten der Pandemie.

Zugleich wird berücksichtigt, dass der zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderliche Personenkreis unverzichtbare Aufgaben in der Pandemieplanung erfüllt.

Anpassung der Meldepflichten

Die Meldepflichten werden situationsabhängig so ausgestaltet, dass die Meldungen in jeder WHO-Phase dem Informationsbedarf und den Kapazitäten des öffentlichen Gesundheitsdienstes entsprechen.

Auf der Grundlage der am 23. Mai 2005 revidierten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) werden Fälle von humaner Influenza, verursacht durch einen neuen Subtyp des Virus, von den Vertragsstaaten an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet.
Die Generaldirektorin/der Generaldirektor der WHO trifft daraufhin ggf. eine Feststellung über das Vorliegen einer “gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite” und kann Empfehlungen geben, welche Gesundheitsmaßnahmen ergriffen werden sollen, um die grenzüberschreitende Ausbreitung der Krankheit zu verhindern oder zu verringern. Über das bei der WHO zusammengeführte weltweite Meldesystem werden auch Informationen über die epidemische Lage und getroffene Gegenmaßnahmen ausgetauscht.
Reiseverkehr
Insbesondere im Hinblick auf die durch Reiseverkehr erhöhte Ausbreitungsdynamik einer Influenza-Pandemie kommen in der Frühphase Maßnahmen in Bezug auf den Reiseverkehr in Betracht, die in Übereinstimmung mit den bestehenden internationalen Vereinbarungen (Internationale Gesundheitsvorschriften, Schengener Abkommen) und nationalen Rechtsgrundlagen (Infektionsschutzrecht, Verkehrsrecht) zu treffen sind.
Die Wirksamkeit von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen ist umstritten, selbst wenn einschneidende Maßnahmen wie Grenzschließungen oder Flugverbote ergriffen würden. Umso mehr kommt einem international abgestimmten Vorgehen bei Maßnahmen in Bezug auf den Reiseverkehr wesentliche Bedeutung zu. Die notwendigen Vorkehrungen werden im Zusammenwirken mit internationalen Organisationen wie WHO, Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und Europäische Zivilluft-fahrt-Konferenz (ECAC) und Verbänden des Luftverkehrssektors getroffen.

Einschränkung des Grundgesetzes

Im Pandemiefall können bestimmte Einschränkungen in Kraft treten. Das regelt u.a. das Impfschutzgesetz. Darin heisst es wie folgt:

§ 32 Erlaß von Rechtsverordnungen

Die Landesregierungen werden ermächtigt, unter den Voraussetzungen, die für Maßnahmen nach den §§ 28 bis 31 maßgebend sind, auch durch Rechtsverordnungen entsprechende Gebote und Verbote zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zu erlassen. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf andere Stellen übertragen.
Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz), der Freizügigkeit (Artikel 11 Abs. 1 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) und des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 Grundgesetz) können insoweit eingeschränkt werden.
Zwangsimpfungen

§ 20 Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe
[...]

(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist.
Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden. Ein nach dieser Rechtsverordnung Impfpflichtiger, der nach ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist von der Impfpflicht freizustellen; dies gilt auch bei anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.

(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von der Ermächtigung nach Absatz 6 keinen Gebrauch macht, sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach Absatz 6 ermächtigt. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die obersten Landesgesundheitsbehörden übertragen. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden.
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO will möglicherweise in Kürze eine Pandemie wegen der Schweinegrippe ausrufen. Reisebeschränkungen wahrscheinlich.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet wegen der Ausbreitung der Krankheit schon bald mit der Ausrufung der allerhöchsten Pandemie-Alarmstufe 6. Das erklärte WHO-Vizegeneraldirektor Keiji Fukuda in Genf. Die weltweite Ausbreitung rücke immer näher.

«Wir sind sehr nahe daran zu wissen, dass wir uns in einer pandemischen Situation befinden», sagte der Grippe-Beauftragte der WHO, Keiji Fukuda, am Dienstag in Genf. Ähnlich äußerte sich WHO-Generalsekretärin Margaret Chan. Es wäre die erste Grippe-Pandemie seit 41 Jahren.

Chan erklärte, vor der Ausrufung einer Pandemie müsse zunächst zweifelsfrei bewiesen werden, dass sich das Virus tatsächlich außerhalb von Nordamerika selbstständig ausbreite. Sie plane dazu am  Mittwoch eine Telefonkonferenz mit mehreren Regierungschefs. Laut WHO haben sich bisher 26.563 Menschen in 73 Ländern mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, 140 starben daran. Die meisten Fälle traten in Nordamerika auf; Australien verzeichnete jedoch in den vergangenen Tagen einen deutlichen Anstieg.

Damit in Deutschland keine Panik ausbricht, soll die Seuche mit einem nationalen Pandemie-Notfallplan von Beginn an unter Kontrolle gebracht werden.

Der Plan enthält Notfallstrategien für Krankenhäuser und sieht vor, dass für rund 20 Prozent der Bevölkerung Vorräte an antiviralen Medikamenten angelegt werden. Es gibt regelmäßige Übungen, um Abläufe für den Notfall einzuüben und Schwachstellen zu identifizieren.

Alarmstufe 6 bedeutet auch, dass Staaten Reisebeschränkungen oder zumindest Empfehlungen zu Reisebeschränkungen erlassen können. Bisher gibt es allerdings noch keine konkreten Pläne zu solchen Eingriffen.
Die EU-Gesundheitsminister hatten sich bei einem Treffen im April nicht auf eine gemeinsame Empfehlung für Reisebeschränkungen einigen können. Für ihre gemeinsamen Schlussfolgerungen hätten sich die Ressortleiter damals auf die Formulierung geeinigt, dass es jedem EU-Staat offen stehe, Reisebeschränkungen zu verhängen.

Pandemie oder Hysterie?

Um die möglichen Auswirkungen des Schweinegrippen-Virus wirklich zu beurteilen, muss man die Folgen zwingend mit den Todesursachen anderer Einwirkungen relativieren. Doch dieser Vergleich wird von den Massenmedien verschwiegen!

Im zurückliegenden Jahr starben weltweit fast 20 Millionen Menschen an diversen Krankheiten, aber auch durch Hunger. Zu weltweiten Todesstatistiken:  —>WELT-TAKT-GEBER

Während die Auswirkungen des sogenannten Schweinegrippe-Virus noch vollkommen unbekannt sind, schüchtert die mediale Hysterie rund um den Globus die Menschen weiter ein.

Folgende Fakten finden hingegen in den Medien keine Beachtung: In den USA sterben jährlich  allein an den Folgen von Übergewicht  rund 300 000 Menschen. An der Überdosierung von Hustensaft finden über 100 Menschen den Tod.

Insgesamt sterben in den USA jährlich über 2,4 Millionen Menschen eines unnatürlichen Todes. Rund 15000 Menschen werden allein pro Jahr ermordet (—>FBI Statistik 2007). Fast 1 Millionen sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über 28000 Tote gibt es durch “unsachgemäßen” Gebrauch von Feuerwaffen. 43000 Menschen sterben bei Verkehrsunfällen. (—>Death Statistics Tables)

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Staatsstütze im Falle Opel und Arcandor sind ordnungspolitisch falsch. Es ist nicht sozial, Firmen zu retten, sondern asozial, also die Gemeinschaft schädigend, da allen Bürgern durch diese Hilfsdienste mittels des Umweges der Inflation letztendlich die Kaufkraft entzogen wird.


Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt

Kanzlerin Merkel hat die Zeichen der Zeit früher als die US-Regierung erkannt und sieht mittlerweile, dass Bailouts die Gesundung der Wirtschaft nur unnötig hinausschieben.
Trotzdem werden Konzessionen im Falle Opel und Arcandor gemacht, die ordnungspolitisch falsch sind, denn Firmen, die sich verzockt haben, dürfen nicht gerettet werden, da hier die falschen Anreize gesetzt werden.
Wer sein Unternehmen aufs Spiel setzt ist selbst schuld und sollte in einer Marktwirtschaft nicht auf Hilfe hoffen dürfen. Es ist nicht sozial, Firmen zu retten, sondern asozial, also die Gemeinschaft schädigend, da allen Bürgern durch diese Hilfsdienste mittels des Umweges der Inflation letztendlich die Kaufkraft entzogen wird.
Gleiches gilt auch für marode US-Banken, die völlig zu unrecht gerettet wurden und jetzt ihre Sanierung auf Kosten der US-Bürger durchführen, und durch die Abwertung des US-Dollar letztlich die Sanierung ihrer immensen Staatsverschuldung auch auf Kosten aller Weltbürger durchführen.
Dies wird so lange so sein, wie der Greenback die internationale Leitwährung ist. Wenn Amerika durch eine Abwertung des US-Dollar die Inflation jetzt in andere Länder exportiert, ist dies wahrlich kein Exportschlager, sondern eine monetäre Kriegserklärung an alle anderen Länder.

—>www.tradercockpit.ch

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Westliche Demokratien sind auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat. Dies belegt eine Studie aus den USA.  Auf einer Liste von 52 Staaten steht auf Platz 1 China, Platz 5 geht an die Briten, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich.  Platz 10: Deutschland. Die größte Freiheit genießen Brasilien, Mexiko und die Philippinen.

Die Welt auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat? Entsprechende Tendenzen belegt ein Bericht einer US-Sicherheitsfirma, welche sich mit Kryptographie beschäftigt.

Die Untersuchung stammt von der US-Computersicherheitsfirma Cryptohippie. ( —>Original-Bericht PDF). Insgesamt wurden in der Studie des Chigagoer Unternehmens 52 Länder weltweit unter die Lupe genommen. Bewertet wurden insgesamt 17 Parameter mit Noten zwischen 1 und 5. Ob  Staaten sich dem elektronischen Polizeistaat nähern wurde unter anderem aufgrund folgender Kriterien überprüft:

  • Wie scharf an Grenzen kontrolliert wird
  • Ob und in welchem Ausmaß finanzielle Transaktionen überwacht werden
  • Ob Kryptografie verboten ist
  • Vorratsdatenspeicherung für Internet-, Telefon- und Handykommunikation
  • Ob die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten aufgehoben ist
  • Ob Staaten heimlich in private Computer eindringen
  • Wie oft amtliche Ausweise oder Registrierungen verlang werden

Die Auswertungen erfolgten auf der Grundlage verfügbarer Informationen und der Auswertung von Berichten verschiedener Organisationen wie Electronic Privacy Information Center, Reporters Without Borders oder Freedom House .

In dem Bericht heisst es: “Viele von uns sind sich bewusst, dass der Staat praktisch alle Formen der elektronischen Kommunikation überwacht. Wie sind uns auch darüber im Klaren, dass private Firmen das gleiche tun.

Doch das gewöhnliche Bild des “Polizeistaates” ist für viele Menschen, dass Leute nachts aus ihren Wohnungen durch Geheimpolizei entführt werden oder Szenen wie aus der Nazi-Zeit oder Stalins Sowjetunion.

Doch solche Vorstellungen sind veraltet. Der moderne Polizeistaat arbeitet mit modernen Methoden - leise und unsichtbar. Und leider auch unter Billigung der meisten Menschen. Größere Proteste sind jedenfalls derzeit nicht feststellbar”

Die technisch mögliche Massenüberwachung sei noch relativ neu und vor allem meist unauffällig, daher sei vielen die neue Dimension des Polizeistaats noch verborgen geblieben.

“In einem Elektronischen Polizeistaat”, so heißt es in dem Bericht, “wird jedes Bild einer Überwachungskamera, jede versendete Email, jede besuchte Internetseite, jedes gemacht Posting, jede getätigte Überweisung, jede Bezahlung mit einer Kreditkarte, jedes Anpingen eines Handys …. zu einem Beweismaterial. Und alles wird in durchsuchbaren Datenbanken für eine sehr lange Zeit aufbewahrt.”

Das in den Datenbanken gespeicherte Beweismaterial könne jederzeit gegen einen Menschen verwendet werden.

“Vielleicht vertrauen Sie Ihrem Regierungschef, dass er die archivierten Informationen nur gegen böse Menschen einsetzt. Aber trauen Sie auch seinem Nachfolger und allen seinen Untergeordneten, jedem Regierungsangestellten und jedem Polizisten?”

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass das “System” zwar in vielen Ländern noch keine Perfektion erreicht habe - die Grundlagen seien allerdings gelegt.  Damit sei es zu spät, zu  reagieren oder es zu verhindern.

Die Veröffentlichung der Untersuchung diene dazu, den Menschen klar zu machen, dass ihre Freiheit in Gefahr ist und aufzuzeigen, mit welchen Methoden die Staaten arbeiten, um die “Freiheitsberaubung” durchzuführen.

Ranking der elektronischen Polizeistaaten gemäß den Untersuchungen von Cryptohippie:

  1. China
  2. North Korea
  3. Belarus
  4. Russia
  5. United Kingdom: England & Wales
  6. United States of America
  7. Singapore
  8. Israel
  9. France
  10. Germany
  11. Malaysia
  12. Ireland
  13. United Kingdom: Scotland
  14. Netherlands
  15. South Korea
  16. Ukraine
  17. Belgium
  18. Australia
  19. Japan
  20. New Zealand
  21. Austria
  22. Norway
  23. India
  24. Italy
  25. Taiwan
  26. Denmark
  27. Hungary
  28. Greece
  29. Canada
  30. Switzerland
  31. Slovenia
  32. Poland
  33. Finland
  34. Sweden
  35. Latvia
  36. Lithuania
  37. Cyprus
  38. Malta
  39. Estonia
  40. Czech Republic
  41. Iceland
  42. South Africa
  43. Spain
  44. Portugal
  45. Luxembourg
  46. Argentina
  47. Romania
  48. Thailand
  49. Bulgaria
  50. Brazil
  51. Mexico
  52. Philippines
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Wichtige aktuelle Weiterentwicklungen beim Zensurgesetz. IPAdressen werden gespeichert. Seiten mit Links auf Sperrzonen werden gesperrt. Folge: Der allgegenwärtige digitale Blockwart und die “kaskadische Netzzensur”. Pikant: Regierung, Behörden und Schulen können weiter ohne Behinderung auf kriminellen Seiten surfen - wegen einer Ausnahmeregelung!

Das Zensurgesetz ist praktisch unter “Dach und Fach”. Größeren Widerstand gabs nicht. Da interessiert es die Öffentlichkeit auch kaum, was der Gesetzgeber zusätzlich noch eingeplant hat.

  • Registrieren von IP Adressen beim Ansteuern der zensierten Seiten
  • Möglichkeit, verweisende Seiten, welche auf gesperrte Internetauftritte einen Link setzen, auch zu sperren.

Das neue Telemediengesetz funktioniert wie alle Gesetze, welche die Freiheiten des Bürgers Schritt für Schritt einschränken - ohne dass es die Betroffenen zunächst überhaupt zur Kenntnis nehmen. Wenn man später aber mal “aufwachen” sollte, dann ist es zu spät.

Doch so funktioniert unsere Demokratie schon seit Jahren. Europa-Politiker machen keinen Hehl daraus. So erklärte der Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, schon 1999 seinen EU-Kollegen die Demokratie:

“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Der jüngste, heise online vorliegende Entwurf für eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung zum Sperren kinderpornographischer Webseiten enthält im Vergleich zum vorherigen Arbeitsentwurf gravierende Änderungen.

Dem Text des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sollen die Zugangsanbieter die geplanten Stopp-Seiten nun selbst hosten. Außerdem dürfen sie Zugriffs-IP-Adressen erheben und auf Anforderung an Strafverfolgungsbehörden weitergeben.

Nicht mehr enthalten ist in dem überarbeiteten Dokument  außerdem die zunächst geplante Beschränkung der Sperrliste auf außereuropäische Webseiten. Vielmehr ist im Entwurf für einen neuen Paragraphen 8a Telemediengesetz (TMG) nun die Rede von “vollqualifzierten Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten”.

Dabei stellt sich selbstverständlich die Frage, warum werden denn bekannte DEUTSCHE / EUROPÄISCHE Websites nicht einfach dicht gemacht, was die heutigen Gesetze bei Kinderporno-Fällen problemlos hergeben würden?

Der Kreis der zur Sperrung verpflichteten Provider soll nunmehr auf “privatrechtliche Anbieter” begrenzt werden, die den Zugang zu einem öffentlichen Kommunikationsnetz für mindestens 10.000 Teilnehmer oder andere Nutzungsberechtigte ermöglichen. Außen vor bleiben sollen demnach – augenscheinlich aus Kostengründen – bewusst “alle staatlichen Einrichtungen wie Behörden, Bibliotheken, Universitäten oder Schulen”.

Einbezogen werden sollen zudem nicht nur kinderpornographische Darstellungen an sich, sondern auch Webseiten, “deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen”.

Diese kleine, aber feine Änderung des neuen Zensurgesetzes könnte dramatische Folgen haben: Die Regelung eröffnet kaskadische Zensurautomatismen unvorstellbaren Ausmaßes: Falls eine Seite nur einmal auf eine “falsche” (und vielleicht längst nicht mehr existente) gesperrte andere Seite verwiesen haben sollte oder auch nur auf eine Seite, die NACH der Linksetzung “illegales” Material gehostet hat, dann kann die verweisende Seite gesperrt werden.

Und dadurch werden dann vielleicht Dutzende / Hunderte / Tausende / Millionen weiterer Seiten indirekt angreifbar und sperrbar aufgrund der selben Gesetzesbestimmung- weil diese ja dann auf die neuerdings gesperrte (aber bislang völlig legale) Seite verlinkt haben.

Und all dies, obwohl die Betreiber der verweisenden  Seiten nicht die geringste Chance haben, ständig alle Inhalte der Seiten zu überprüfen, auf die sie aktuell verweisen! Wer das Internetprinzip auch nur ansatzweise kennt und weiß, dass das www nur dadurch bedeutend und erfolgreich geworden ist, weil man eben mit wenigen Clicks fast jede Seite erreicht, weiß zugleich, dass das 1989 bzw. graphisch 1993 erfundene Internet-Hyperlink-Prinzip damit tot ist!

Jedenfalls dann, wenn die sich neuerdings allmächtig gerierenden Staaten ihre totale Zensurmacht auch nur ansatzweise einsetzen!

Es wird künftig überhaupt kein Problem mehr sein, beliebige Staatspropaganda jeder Art unwidersprochen ins Netz zu stellen, denn innerhalb von Minuten werden -sogar vollautomatisierbar- ganze Cluster von Tausenden von kritischen / wahrheitsliebenden Internetinfoseiten ausgeblendet und damit INexistent gemacht werden können.

Jede Aufklärung über die Wahrheit und jeder Versuch, diese per www herauszufinden, wird verunmöglicht sein.

Die ebenfalls im Gesetzesentwurf stehende zwingende IP-Protokollierung und -speicherung beim Versuch des Aufrufs einer gesperrten Seite ist das moderne und digitale Äquivalent des Blockwarts, der die “Feindfunkhörer/ -leser” eruiert und dann denunziert!

Die Beschränkung auf Kinderpornos wird schon im nächsten Gesetzes”release” fallen. Das ist zwingende empirische Logik bzw. so sicher wie das Amen in der Kirche.

—> Zum Thema heise online: Kinderporno-Sperren-Provider-sollen-Nutzerzugriffe-loggen-duerfen–/meldung/136450

Update: Der Gesetzentwurf der Berliner Chunta zur Internetzensur ist geleaked worden und —->hier downzuladen (PDF).

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Die Leuchtmittellobby hat Brüssel erfolgreich geblendet: EU dreht der Birne endgültig das Licht aus. Doch dies ist nur ein erster Schritt:  Nach den Glühbirnen will die EU-Kommission auch Verbote für Kühlschränke, Fernseher, Wasserboiler und Elektromotoren erlassen.

EU-Parlamentarier befassen sich bekanntlich nur mit Wichtigem. Deshalb wurde jetzt nach jahrelanger Debatte und unter Einsatz zahlreicher Kommisionen endlich die Energiesparlampen-Verordnung beschlossen.

250 Millionen europäischen Untertanen ist es nun nicht mehr erlaubt, das gesunde, ganze Spektrum des schönen Lichts einer Glühlampe zu genießen.

Stattdessen müssen nun quecksilberverseuchte, hochgiftige und flimmernde Hightechstrahler gekauft werden. Deren Nutzen ist mehr als umstritten. Doch die Leuchtmittellobby hat Brüssel offenbar erfolgreich geblendet.

Die Energieeffizienz ist eine Mär, welche von der Lampenindustrie erfolgreich gestreut wurde. Aber einen Vorteil hat das kalte Licht: Es ist teurer. Das hält freilich selbsternannte Energieeffizienz-Experten nicht davon ab, die EU-Verordnung als Fortschritt zu feiern.

Dabei sind Nachteile des “Energiesparlichts” schon seit langem bekannt:
  • 1. Der Farbwiedergabeindex (RA) einer Glühlampe wird von keiner Spar-Spaß-Lampe erreicht, die meisten erreichen nicht einmal 80%!
  • 2. die propagierten Wirkungsgrade  sind schöngerechnet.
  • 3. die propagierte Lebensdauer  wird fast nie erreicht.
  • 4. für die Herstellung  wird viel mehr Energie verbraucht als bei Standardglühlam pen.
  • 5. die verwendeten Inhaltsstoffe  sind zum grossen teil giftig!
  • 6. die Entsorgung erfolgt mindestens zu 60% nicht umweltgerecht.
  • 7. die Wiederverwendun g der Inhaltsstoffe ist nur mit einem sehr großen Aufwand möglich und erfordert gleichfalls sehr viel Energie.
Doch die EU-Kommission segnete am Mittwoch endgültig zwei Verordnungen ab, mit denen ab diesem Jahr die Edison-Glühlampen schrittweise bis 2012 aus dem Handel genommen werden. In Haushalten, Unternehmen und bei der öffentlichen Beleuchtung sind damit Energiesparlampen und effizientere Halogen-Leuchten Pfilcht.

Ob die EU-Kommision gleichzeitig eine Glühlampenpolizei zur Überwachung des Wolframwendelverbots einsetzen will, ist derzeit unbekannt, aber sicher nicht ausgeschlossen.

Die Stromkosten könnten dadurch erheblich gesenkt werden, erklärte die Kommission.   Dass man Glühbirnen auch dimmen oder abschalten kann, ist der den EU-Parlamentariern offensichtlich unbekannt.

Bis zum Jahr 2020 könnten 80 Terrawattstunden Energie eingespart werden, das entspreche dem Stromverbrauch Belgiens pro Jahr, rechnete die Behörde aus.  Auch wenn Energiesparbirnen mit rund fünf Euro zehn Mal teurer seien als die herkömmliche Birne, falle pro Stück über die gesamte Lebensdauer eine Ersparnis von 80 Euro an - rechnet die EU ihre Maßnahme schön.

Gesundheitsgefahren seien von Energiesparbirnen nicht zu befürchten, sagte der Sprecher von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. Der Quecksilbergehalt liege deutlich unter dem zulässigen Grenzwert, und die Mitgliedstaaten seien seit 2002 verpflichtet, eine wirksame Entsorgung sicherzustellen. Ob es auch dafür wirksame Kontrollen geben wird, steht ebenfalls noch nicht fest.

Fest steht nur, dass die EU weitere Vorgaben zum Energiesparen im Alltag plant. Demnächst sollen Regeln für Kühlschränke und Fernsehgeräte verabschiedet werden. So wird die EU-Kommision also demnächst ihren Untertanen auch vorschreiben, welchen Fernseher man kaufen darf und welches Fabrikat der Kühlschrank zu haben hat.  Vorschriften für Wasserboiler und Elektromotoren sollen ebenfalls folgen. Im Europäischen Parlament kam bereits Kritik an der “Ökodiktatur” auf, doch die Abgeordneten brachten keine Mehrheit für einen Beschluss gegen die Stromsparmaßnahmen auf.

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Der Zusammenhang zwischen Killerspielen und Amoklauf wird gerne unter denTisch gekehrt. Wo ist der Unterschiede zwischen heute und vor 30 Jahren in Sachen Amoklauf? Vor 30 Jahren gabe es mehr Waffen, mehr Schützenvereine und die Gewehre waren längst nicht so sicherheitsverwahrt wie heute.

Der Einzige Unterschied ist die Tatsache, dass die Kinder zugeballert werden mit Gewalt in den Medien aus allen Kanälen. Nun stellt sich heraus: Der Amokläufer von Winnenden spielte noch am Abend vor der Tat Killerspiele. Er hat sich offenbar schon vor Monaten mit Schulmassakern beschäftigt.

Der Amokläufer von Winnenden, Tim Kretschmer, hat noch am Abend vor der Tat
das Killerspiel „Far Cry 2“ am heimischen Computer gespielt. Eine Auswertung des
Rechners ergab, dass Kretschmer gegen 19.30 Uhr das Spiel startete und den PC
gegen 21.40 Uhr ausschaltete. Im Internet hatte sich der Jugendliche offenbar
schon vor Monaten mit Massakern an Schulen auseinandergesetzt. Nach Er-
kenntnissen der Ermittler war Kretschmer unter mehreren Pseudonymen wie
„JawsPredator1“ im Internet aktiv und hatte unter anderem bei der Plattform
„MyVideo“ ein entsprechendes Profil. In einem der Diskussionsforen zu den Schul-
massakern von Erfurt und Emsdetten meldet sich am 23. August vergangenen Jah-
res „JawsPredator1“ zum Thema Amokläufer zu Wort: „Das witzige ist ja selbst wenn
diejenigen es ankündigen glaubt es ihnen niemand.“ Als Autor vermuten die Ermittler
den späteren Täter. Auch im Berufskolleg diskutierte Tims Klasse das Thema „Amo-
klauf in Erfurt“ und die neuen Waffengesetze. Dabei habe Tim sich mit den Gesetzen
ausgekannt und gewusst, dass eine der Regeln sei, nicht auf Menschen zu zielen.
Auf dem heimischen Computer des Mörders fanden die Fahnder auch etwa 200 Por-
nobilder, davon mehr als 120 sogenannte Bondage-Bilder, die nackte, gefesselte
Frauen zeigen. Neben „Far Cry 2“ hatte Kretschmer auch die Schießspiele „Coun-
ter Strike“ und „Tactical Ops“ installiert.
Aussagen seines Vaters bei der Polizei zufolge soll Tim ihn mindestens dreimal zu
Schießübungen im Schützenverein begleitet haben, zuletzt vor drei Wochen. Der
Sohn habe darauf gedrängt, den Umgang mit den Waffen zu lernen. Die Übungen
fanden mit der späteren Tatwaffe, einer Beretta, statt. Bundesinnenminister Wolf-
gang Schäuble (CDU) sieht bisher „keine Anhaltspunkte, dass ein noch strengeres
Waffenrecht den Amoklauf in Wendlingen und Winnenden hätte verhindern können“.
Es sei aber nun die „Aufgabe der Politik, nach solchen Erfahrungen vorbehaltlos zu
analysieren und zu überlegen: Muss ein Mitglied eines Schützenvereins wirklich so
viele Waffen und so viel Munition zu Hause haben? Nehmen Waffenbesitzer und
Schützenvereine ihre Verantwortung ernst genug? Darauf gilt es Antworten zu fin-
den“, so Schäuble. DER SPIEGEL 12/2009

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Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen. Artur P. Schmidt

Der folgende Artikel bezieht sich auf das neue Buch von Artur P. Schmidt  “Unter Bankstern”.Das Werk ist soeben erschienen und MMnews empfiehlt es ausdrücklich zum Kauf.

Unter BanksternVon Bankrotten und Beinahebankrotten

Als Bankraub oder Banküberfall bezeichnet man die Entwendung von Geld oder anderer Wertgegenstände aus einem Kreditinstitut. Entgegen der öffentlichen Meinung wird nur etwa die Hälfte aller Banküberfälle aufgeklärt. Der Mythos der hohen Aufklärungsquote wird deshalb aufrecht erhalten, um potentielle Bankräuber von Überfällen abzuhalten. Doch der Fall des gewöhnlichen Bankräubers ist trivial in Anbetracht der Summen, die Bankmanager durch Krisen, die sie selbst hervorrufen, Anlegern gestohlen haben. Merke: Die gefährlichsten Bankräuber des Planeten waren nicht die Dalton-Brüder, sondern es sind die Banker selbst. Sie sind die wahren Profis unter den Bankräubern. Ein Bankräuber ist zu faul, um selbst zu arbeiten, und holt sich das Geld anderer Leute. Ein Bankmanager ist zu feige um sein eigenes Geld zu verzocken, und holt sich deshalb das Geld seiner Kunden.

Der Unterschied zwischen einem Unternehmer, der Pleite geht, und einer Bank ist, dass der Unternehmer vor seinem Aus Werte geschaffen hat, während eine Bank mit ihrem Aus alle Werte vernichtet. Da es weniger als Nichts nicht geben kann, muss der Staat am Schluss Banken sanieren, denn sonst würde man sich ja selbst eingestehen müssen, dass man zuvor bei der Kontrolle versagt hat. Das Problem: Banker genießen in Fragen der Vermögensvernichtung offenbar eine Art Immunität. Gegen das Treiben der Großbanker waren die Aktionen des Räuberpaares Bonnie und Clyde während der Weltwirtschaftskrise im Südwesten der USA Sandkastenspiele.

Die wirklichen Raubzüge werden heute von J.P. Morgan oder der Bank of America in Nacht- und Nebelaktionen vorzugsweise am Wochenende unter Mitwirkung der Zentralbank durchgeführt. Dann verleibt man sich die ehemaligen Wettbewerber, vorzugsweise Investmentbanken, ein, um noch mehr Kapital für die Manipulation der Weltwirtschaft einzusammeln. Der Ursprung des modernen Geldwesens in Europa geht zurück bis ins Mittelalter. In Italien gab es so genannte Geldwechsler (banchieri), die das Geld auf dem Tisch (banca) ausbreiteten. Heute gibt es Bankräuber (masnadieri), die den Kunden hinters Licht (fanale) führen.

Fahrlässig agierende Notenbanken
Die gefährliche Mischung aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des “Banksters” geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.
Gepaart wird das Unvermögen der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken, die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen Blasen suchen.

Bereicherungsmanie

Man kann Bankmanagern wahrlich nicht vorwerfen, dass sie in den letzten Jahren nicht innovativ waren, nur wurde die kreative Vielfalt neu aufgelegter Finanzinstrumente nicht zum Wohle der Kunden angeboten, sondern zur Optimierung der Bankgewinne und der Verlagerung der Risiken auf die gierigsten Marktteilnehmer. Dies ging so weit, dass alles, was nicht mehr in Geld quantifizierbar war, für Banker nicht mehr existierte.

In immer wiederkehrenden Zyklen, in der Regel etwa alle zehn Jahre, werden Exzesse erzeugt, die so riesige Summen vernichten, dass die Zahl der Nullen das Vorstellungsvermögen der meisten Normalbürger um Zehner-Potenzen überschreitet. Analog verläuft die Anzahl der Milliarden, die abgeschrieben werden müssen, proportional zur Anzahl der Nullen an Top-Managern, welche die heutigen Finanzmärkte nicht mehr als Finanzierungsinstrument für Kunden, sondern als großes Spielkasino betreiben.

Im Oktober 2008 gingen der bekannten Schuldenuhr in New York die Ziffern aus, da die Staatsverschuldung der USA ein derart riesiges Ausmaß angenommen hatte, dass die LCD-Anzeige der im Jahr 1989 eingerichteten [extern] Nationalen Schuldenuhr nicht mehr ausreichte. Diese war für einen Maximalwert von zehn Billionen Dollar ausgelegt. In 2009 soll die Uhr an der West 44th Street durch eine neue Anzeige mit 2 zusätzlichen Stellen ersetzt werden. Doch vielleicht wäre sogar eine Anzeigekapazität von 1 Billiarde USD bald zu wenig?

Gewöhnung des Lesers an riesige Summen
Yotta (103)8 = 1024 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Quadrillion Nirwana
Zetta (103)7 = 1021 1.000.000.000.000.000.000.000 Trilliarde Staatsbankrott
Exa (103)6 = 1018 1.000.000.000.000.000.000 Trillion Hyperinflation
Peta (103)5 = 1015 1.000.000.000.000.000 Billiarde Derivatevolumen
Tera (103)4 = 1012 1.000.000.000.000 Billion Bailout für Banken
Giga (103)3 = 109 1.000.000.000 Milliarde Oligarchenkonten
Mega (103)2 = 106 1.000.000 Million Unternehmerkredit
Kilo (103)1 = 103 1000 Tausend Arbeitergehälter
Hekto 102 100 Hundert Goldmünze
Deka 101 10 Zehn Silbermünze
Einheit 1 1 Eins Öl (Liter)

Getreu dem Motto: „Die Bank gewinnt immer“ werden nicht nur Milliarden abgeschrieben, sondern vor allem die Kunden. Schlechter Service, hohe Gebühren, unfreundliche Berater und eine langsame Transaktionsabwicklung sind nur einige der Symptome einer Bereicherungsmanie, die sich als globale Seuche in der Finanzbranche etabliert hat.

Angebliche Transparenz wird durch versteckte Gebühren zu einer Farce für Kunden, die im aktuell schwierigen und von hoher Volatilität geprägten Umfeld kaum darauf hoffen können, zumindest den Werterhalt ihres Geldes sicherzustellen.

Will man die Aktionen von Banken, Versicherungen und Finanzintermediären in wenigen Worten zusammenfassen, so kann man nur von einem großen Schwindelsystem sprechen, welches als zweiten Effekt zu Schwindelanfällen in den Märkten und in einem dritten Effekt zur Schwindsucht des Geldes auf den Kundenkonten führt.

Die heilige Dreieinigkeit dieser Wirkungen ist ein Betrug an den Kunden, welcher nur aufgelöst werden kann, wenn jeder Kunde sich vor Augen führt, dass er morgen genauso viel Zeit auf die Erhaltung seines Geldes wie auf seine Hobbys verwenden sollte, wenn er nicht eines morgens jäh erwachen will. Bekanntlich frisst nicht nur die Inflation ihre Kinder, sondern auch die Deflation, wenn es nicht gelingt, Anlagen zu tätigen, die den Werterhalt sichern. Banken sind die postmodernen Rattenfänger von Hameln, die den Kunden Kredite andrehen für Produkte, die sie nicht wirklich brauchen oder Häuser oder Wohnungen, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Schon deshalb dürfen wir ihnen nicht mehr auf den Leim gehen.

Von der Hyperinflation direkt zum Staatsbankrott
Wenn diesem Treiben nicht durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert wird.

Geldangelegenheiten sind Chefsache

„Vertrauen ist der Anfang von allem“ hieß es in einer Reklame der Deutschen Bank in den 1990er Jahren. Das ist der blanke Hohn, wenn man die Finanzkrise in den letzten Monaten Revue passieren lässt. Zunächst wollte Josef Ackermann staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, dann wieder nicht. Kein Wunder: Banken haben ein sehr kurzes Gedächtnis und sie sind die Weltmeister im Vertuschen von schlechten Zahlen. Viele Bankmanager drehen immer wieder viel zu große Räder. Sie sind Wiederholungstäter. Lernen ist ein sozialer Prozess. Da Bankiers nicht lernen wollen, verhalten diese sich zutiefst a-sozial Wer ihnen heute noch sein Geld anvertraut, ist selbst schuld. Die unausweichliche Folge: Jeder sollte sein eigenes finanzielles Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Nach dem Lesen dieser Artikelserie sollte jedem, der sein Geld Banken anvertraut, klar sein, dass Geldangelegenheiten Chefsache sind und nicht an eine Kaste delegiert werden können, die permanent Krisen hervorbringt und Machtspiele bevorzugt. Eines der Hauptübel in der Finanzbranche ist diesbezüglich die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Mit dieser lässt sich keine Werterhaltung erzielen. Wenn nämlich kurzfristig wie beim Zusammenbruch der New Economy 90 Prozent des gesamten Kapitals vernichtet wird, nützt es den Teilnehmern wenig, wenn auf Sicht von 30 Jahren diese Verluste wieder neutralisiert werden. Noch heute sitzen viele Kunden auf Telekom-Aktien mit Verlusten von mehr als 75 Prozent.

Ziel dieser Artikelserie ist es, die Kunden vor ihren Banken zu schützen und die versteckten Machenschaften und Machtstrukturen anzusprechen, die in aller Regelmäßigkeit Heerscharen von Anlegern in den finanziellen Ruin stürzen. Banken glauben zwar, etwas von Geld zu verstehen, aber von der Kybernetik der Wirtschaft haben sie keine Ahnung. Wenn sie nicht mehr weiterwissen, erpressen sie den Staat mit der einfachen Formel: Wir sind zu groß, um zu scheitern!

Viele der heutigen Banker gehören zu einer Kaste von angepassten, überheblichen und unbelehrbaren Managern, die in Elitehochschulen nur zu dem Zweck getrimmt wurden, möglichst schnell Karriere zu machen, wobei sie die Karriereleitern so schnell erklimmen, dass sie die Schallmauer ihres Peter-Plateaus, ab dem die Unfähigkeit eskaliert, in Rekordzeit durchbrechen, um quasi im Überschall die von ihnen gemanagten Unternehmen an die Wand zu fahren. Für viele dieser Überflieger wäre es ratsam, sich ein in Vergessenheit geratenes Banklehrbuch aus dem Jahr 1717 zu besorgen, in dem steht, dass Bankiers (auch die Rückbesinnung auf dieses alte Wort wäre vorteilhaft) gerechte und gewissenhafte Kaufleute sein sollen.

Dieser Satz gilt auch für Unternehmensberater, die zu Banken wechseln, um dort Strategien zu erproben, die nicht einmal in den entferntesten Galaxien funktionieren würden.

Viele Bankmanager sind Blindflieger

In der Sozialen Marktwirtschaft kommt es darauf an, mit möglichst wenig Kontrolle auszukommen und trotzdem neoliberale Extreme zu vermeiden. Ein zu Viel an Regulierung ist genauso schädlich wie zu viele Freiheiten, die zu extremen Finanzkrisen führen können. Wenn die Finanzbranche verlorenes Vertrauen wieder zurückgewinnen will, bedarf es eines kategorischen Imperativs im Umgang mit Geld. Einer Bankrottologie durch den Fallschirm ausufernder Staatsgarantien muss entgegengewirkt werden. Rettungsaktionen bringen neue, zweifelhafte Grundsätze ins Finanzsystem hinein, da damit die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung zu Grabe getragen werden. In Pakistan kam es in Folge der Finanzkrise sogar zu Demonstrationen, die die Regierung dazu bringen sollten, für steigende Kurse an der Börse zu sorgen. Wenn der Staat dies leisten soll, wird er nur eines leisten, nämlich notwendige Strukturreformen und Marktbereinigungen zu verhindern.

Viele Banker sind Blindflieger, die ohne Auffanglinien in ein Meer von Wolken fliegen, darin die Orientierung verlieren und dann an einer Felswand zerschellen.

Ohne Cockpits lassen sich komplexe Systeme nicht navigieren, es sei denn, man betrachtet die jeweiligen Blasen an den Finanzmärkten als bewusstes Kamikaze-Experiment, bei dem der Crash des Systems bewusst in Kauf genommen wird. Mr. Bubble, Alan Greenspan, hat mit seiner Zentralbankpolitik die Wurzeln gelegt, die das gesamte weltweite Finanzsystem ins Wanken gebracht hat. Die rhizomartige Ausbreitung der so genannten Sekurisation (Zertifizierung oder Verbriefung von Forderungen zum Zweck der Handelbarkeit) hat Hebel hervorgebracht, die von Banken aufgrund ihrer geringen Eigenkapitalsbasis nicht mehr geschultert werden können.

Am Schluss blecht der Steuerzahler
Genau aus diesem Grunde sind inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.
Da dies in erkennbarer Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren davonkommen.

Unter Bankstern—>Unter Bankstern von Artur P Schmidt CH: (moneycap) —>Buchtipp - Artur P. Schmidt: “Unter Bankstern

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