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	<title>Michael Mross - Blog</title>
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      <title>Michael Mross - Blog</title>
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      <description>Michael Mross ist Buchautor und war Berichterstatter bei n-tv und CNBC Korrespondent. Er setzt sich kritisch mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinander und regt damit aktiv zum diskutieren an.</description> 
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	<description>Michael Mross ist Buchautor und war Berichterstatter bei n-tv und CNBC Korrespondent. Er setzt sich kritisch mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinander und regt damit aktiv zum diskutieren an.</description>
	<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 23:06:36 +0000</pubDate>
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		<title>Die Steuerdiktatur</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 23:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ie nächste Steuererhöhung ist programmiert. Wegen hoher Staatsschulden werden Bürger trickreich zur Kasse gebeten. Dahinter steckt eine letzte große Umverteilungsaktion zugunsten der USA.
Dieser Beitrag auch bei: &#8212;-&#62;http://www.mmnews.de
Menschen kämpfen für Lohnerhöhungen, für bessere Lebensbedingungen, gehen gegen Ungerechtigkeit auf die Straße, liefern sich zuweilen sogar Straßenschlachten für politische Ziele.
Aber haben Sie schon mal erlebt, dass jemand für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">ie nächste Steuererhöhung ist programmiert. Wegen hoher Staatsschulden werden Bürger trickreich zur Kasse gebeten. Dahinter steckt eine letzte große Umverteilungsaktion zugunsten der USA.</span></strong></p>
<p>Dieser Beitrag auch bei: <a href="http://www.mmnews.de">&#8212;-&gt;http://www.mmnews.de</a></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Menschen kämpfen für Lohnerhöhungen, für bessere Lebensbedingungen, gehen gegen Ungerechtigkeit auf die Straße, liefern sich zuweilen sogar Straßenschlachten für politische Ziele.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Aber haben Sie schon mal erlebt, dass jemand für niedrigere Steuern demonstriert hat? Bis jetzt bleibt das Steuersubjekt ruhig. Wie lange noch?</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Von Abstauberplakette bis Zinssteuer verfügt der Parteienapparat in Berlin über ein trickreiches Repertoire, dem Lohnsklaven 70% seines Einkommens abzuknüpfen. Wenn’s dann mal wieder nicht reicht, rufen die Gewerkschaften zum Kampf für Lohnerhöhungen.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Welcher Wahnsinn!</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Nach 60 Jahren BRD müsste doch mittlerweile auch der Dümmste bemerkt haben, dass trotz Lohnerhöhung immer weniger übrig bleibt. Durch den Kampf um mehr Lohn jagten die Gewerkschaften ihre Schafe in die Steuerprogression. Folge: Heute ist jeder Hilfsarbeiter Höchstverdiener – mit entsprechenden Steuersätzen. Den Rest erledigen die versteckten staatlichen Abgaben, insbesondere für den „Klimaschutz“. Da lacht der Finanzminister. </span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Aber das, was jetzt passiert, stellt alles in den Schatten!</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">500 Milliarden werden für Banken garantiert, die sich verzockt haben. Da jetzt das Geld richtig knapp wird, muss der Bürger bluten. Statt noch 100 Milliarden mehr Schulden zu machen und die Untertanen zu entlasten, wird die Steuerschraube noch enger angezogen.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Berlin vertraut darauf, dass die Wähler die Zusammenhänge nicht erkennen. Denn wären die Zusammenhänge bekannt, würde es heute vermutlich nicht mehr so ruhig auf den Straßen zugehen. Der eigentliche Skandal nämlich ist, dass der deutsche Steuerzahler – über Umwege – die USA finanziert. Deshalb an dieser Stelle noch mal klipp und klar die Zusammenhänge:</span></div>
<div>
<ol>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Im Rahmen der Deindustrialisierung brauchten die USA zunehmend mehr Geld, um ihren aufwendigen Lebensstil zu finanzieren. Da sie ihn nicht selbst erwirtschaften konnten, pumpten sie die ganze Welt an.</span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Mithilfe der Fed und den großen US-Banken wurden Kreditpakete geschnürt, die in betrügerischer Absicht auch deutschen Banken angedreht wurden. Diese überwiesen Hunderte Milliarden ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und bekamen dafür zweifelhafte Schuldscheine. </span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Dies geschah mit Einwilligung deutscher Politiker und den zuständigen Aufsichtsbehörden, die dem Betrug tatenlos zusahen.</span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Als sich die Banken mit dem US-Kreditmüll vollgesogen hatten, stellten sie fest, dass er eigentlich wertlos ist.</span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Also wandten sich die Geldhäuser an den Staat mit der Drohung, dass sie bankrott gehen würden, wenn sie kein Milliardenschutzschirm bekommen. Geld, für das letztlich der Steuerzahler aufkommen muss.</span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva">Politiker garantieren den Banken Milliarden und erhöhen Steuern, um ans Geld zu kommen.</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">So kompliziert ist die Geschichte doch gar nicht – oder? Die Banken gaben das Geld den USA. Jetzt ist es weg. Und nun hohlen sie es sich vom Staat, sprich, vom Bürger wieder zurück. </span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Man stelle sich mal vor, das Geld wäre der deutschen Wirtschaft zugute gekommen. Ein Konjunkturprogramm über 500 Milliarden!  Oder Steuerentlastungen über 100 Milliarden? </span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Aber dieser Traum ist ausgeträumt. Die Knete ist in den USA verpufft. Deutsche Landesbanken stehen für die Kreditkartenschulden von US-Konsumenten gerade. Deutsche Kreditinstitute finanzierten wertlose Hütten. Geschickt eingetütet haben das die Amis!</span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Wer jetzt denkt, wir sind aus Schaden klug geworden, der hat die Rechnung ohne die Fed gemacht. Denn wir stehen vor der letzten großen Umverteilungsaktion der Menschheitsgeschichte.</span></span></div>
<p><span style="font-family: webdings"><br />
</span></p>
<div><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Das Geldsystem liegt in den letzten Zügen. Abgesehen von systeminternen Ursachen wird der Kollaps insbesondere durch den Schuldenrausch der USA beschleunigt. Pro Tag brauchen die USA bis zu 7 Milliarden Dollar. Noch mal: 7 Milliarden Dollar Schulden pro Tag! </span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Devise der Fed lautet: Schnell noch Schulden machen und Dollar drucken, so lange diese von der Welt akzeptiert werden. Doch während die USA sich weiter hemmungslos verschulden, spielen wir den Sparkommissar – eine Aktion, die am Ende nichts nutzen wird.</span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">In diesem Ambiente zu sparen, ist komplette Idiotie. Die Schulden, die wir nicht machen können dann die USA machen. Sollten die USA bankrott gehen, dann ist es eine Illusion, zu glauben, dass Europa, Deutschland ungeschoren davon kommt, oder der Euro gar eine Alternative zum Dollar sein könnte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Wenn die USA kippt, dann kippt der Rest der Welt hinterher. Wenn der Dollar taumelt, dann ist am Ende auch der Euro nichts mehr wert.</span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Fazit also: Wir müssen auch die Geldschleusen aufmachen. Forderung: 100 Milliarden Euro mehr Schulden und Steuerentlastung aller Bürger. Steuersatz 25% für alle.</span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">100 Milliarden mehr Schulden? Das fällt doch kaum noch auf. Sind doch nur 20% des Betrages, der ohnehin im Zweifel den Banken bereitgestellt wird. </span></span></p>
<p><span style="font-family: webdings"><span style="font-family: verdana,geneva">Doch dieser Traum wird nicht in Erfüllung gehen. Stattdessen ist die nächste Steuererhöhung programmiert. Den Menschen wird vorgegaukelt, dass durch eiserne Disziplin der Zusammenbruch verhindert werden kann. Doch handelt es sich hierbei nur um eine letzte, riesige Umverteilungsaktion in Richtung USA, bei welcher der deutsche Steuerzahler zur Ader gelassen wird – bis er verblutet.</span></span></div>
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		<title>Krise: US-Städten droht Abriß-Birne</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 09:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Dutzenden US-Städten droht der Abriss ganzer Vororte oder gar die komplette Zerstörung wegen Entvölkerung. &#8220;Zurück-zur-Natur&#8221; als tragisches Finale der Wirtschaftskrise. Das Schicksal der Kleinstadt Flint bei Detroit bewegt derzeit die USA. 
http://www.mmnews.de
Der Arbiss ganzer Vororte in einigen US-Städten sind Bestandteil der &#8220;Überlebensstrategie&#8221; der neuen Obama-Administration. Viele Stadtteile, mancherorts auch komplette kleinere Kommunen stehen derzeit aufgrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Dutzenden US-Städten droht der Abriss ganzer Vororte oder gar die komplette Zerstörung wegen Entvölkerung. &#8220;Zurück-zur-Natur&#8221; als tragisches Finale der Wirtschaftskrise. Das Schicksal der Kleinstadt Flint bei Detroit bewegt derzeit die USA. </span></strong></p>
<p><a title="---&gt; MMnews" href="http://www.mmnews.de">http://www.mmnews.de</a></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Der Arbiss ganzer Vororte in einigen US-Städten sind Bestandteil der &#8220;Überlebensstrategie&#8221; der neuen Obama-Administration. Viele Stadtteile, mancherorts auch komplette kleinere Kommunen stehen derzeit aufgrund der Wirtschaftskrise leer, sind entvölkert. Um die Gemeinden nicht weiter zu belasten, sollen leerstehende Ortschaften nun einfach abgerissen werden. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Ein Beispiel, das derzeit in den USA für Furore sorgt, ist das Schicksal des kleinen Städtchens Flint, 60km nördlich von Detroit. Flint ist gleichzeitig der ehemalige Hauptsitz des Ex-Auto-Giganten General Motors. Der Tod von GM läßt auch Flint sterben. Und Flint ist keine Ausnahme. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Die Gegend um Detroit ist derzeit vom Austerben bedroht. GM beschäftigte dort einst fast 80000 Menschen. Heute sind es nur noch 8000. Entsprechend verwaist sind heute manche Vororte, ganze Stadtteile stehen leer. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Lokale kommunale Politiker sind deshalb dafür, diese Zonen gleich abzureissen, weil sich derzeit keine Erholung abzeichnet. Infrastruktur und andere Kosten würden dagegen die Kommunen strapazieren, welche derzeit ohnehin kaum noch Geld haben. Problemlösung daher: Abriß und &#8220;Zurück zur Natur&#8221;, wie manche Politker fordern. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Das Schicksal von Flint ist kein Einzelfall. Viele Städte in der einstigen Industrieregion in Amerikas Mittleren Westen  und Nordosten stehen vor dem Aus. Das betrifft besonders die Regionen um  Detroit, Philadelphia, Pittsburgh, Baltimore and Memphis. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Nach Ansicht einiger Experten leiden derzeit rund 50 Städte in der Gegend unter gravierenden Schrumpfungsproblemen. Regionale Politiker glauben, dass die Gemeinden um 40% schrumpfen - wegen abnehmender Population. Die Menschen verlieren ihre Jobs, verlassen die Gegend. Übrig bleiben verlassene Häuser und leere Vororte. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> In Flint wohnten einst über 200000 Menschen. Heute sind es nur noch gut die Hälfte. Die Arbeitslositgkeit beträgt 20%. Die Aussichten sind hoffnungslos. </span></p>
<p align="justify"><img src="http://i28.tinypic.com/35am2rn.jpg" alt="http://i28.tinypic.com/35am2rn.jpg" width="490" height="400" /></p>
<p align="justify"><span style="font-size: 8pt">Flint: Grand Hotel Durant - Zeugen einstiger GM-Pracht</span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Viele junge Menschen haben die Stadt verlassen. Die Grundstückspreise tendieren gegen Null. Eine Straße nach der anderen entvölkerte sich im Laufe der letzten Jahre. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Das einstige Grand Hotel Durant, benannt nach dem GM-Gründer Durant, steht schon seit 1973 leer und seitdem begann auch der unaufhaltbare Abstieg von Flint - einer Stadt mit Symbolcharakter und eine Stadt, die mittlerweile Aufsehen in den USA erregt. </span></p>
<div></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Der Asphalt auf einigen Straßen bröckelt, löst sich auf. In Flint wruden in den letzten Jahren über 1100 verlassene Häuser abgerissen. Weitere 3000 müssen demnächst der Abrißbirne weichen. In manchen Gegenden der Stadt hält wieder die Natur Einzug. Spuren einstiger &#8220;Zivilisation&#8221; sind überwuchert, die Häuser dem Erdboden gleich gemacht,  die Straßen verschwunden. </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe: WHO Alarmstufe 6</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/06/11/schweinegrippe-who-alarmstufe-6/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 22:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WHO macht ernst und ruft wegen Schweinegrippe die Alarmstufe 6 aus - höchste Alarmstufe. Damit erklärt die Weltgesundheitsorganisation die Schweinegrippe zur möglichen höchsten Gefahr für die Menschheit. Massenimpfungen befürchtet. Grundrechte können &#8220;eingeschränkt&#8221; werden. &#8220;Grenzen sollten geöffnet bleiben. &#8220;
Dieser Artikel auch bei: &#8212;&#62;www.mmnews.de
Zum ersten Mal seit 41 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation für eine Grippe die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Die WHO macht ernst und ruft wegen Schweinegrippe die Alarmstufe 6 aus - höchste Alarmstufe. Damit erklärt die Weltgesundheitsorganisation die Schweinegrippe zur möglichen höchsten Gefahr für die Menschheit.</span></strong> <strong><span style="font-family: verdana,geneva">Massenimpfungen befürchtet. Grundrechte können &#8220;eingeschränkt&#8221; werden. &#8220;Grenzen sollten geöffnet bleiben. &#8220;</span></strong></p>
<p>Dieser Artikel auch bei: <a title="www.mmnews.de" href="http://www.mmnews.de/index.php/200906113102/MM-News/Schweinegrippe-WHO-Alarmstufe-6.html">&#8212;&gt;www.mmnews.de</a></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Zum ersten Mal seit 41 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation für eine Grippe die höchste Alarmstufe 6 ausgerufen. Damit erklärt die WHO die Grippe zur Pandemie.<a title="WHO:  Current WHO phase of pandemic alert" href="http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/phase/en/index.html" target="_blank"> &#8212;&gt;WHO</a></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Das teilte das schwedische Sozialministerium am Donnerstag in Stockholm mit. Ab sofort gilt damit die Schweinegrippe offiziell als globale Seuche. Den letzten Pandemie-Fall hatte die WHO im Jahr 1968 verkündet, als die Hongkong-Grippe grassierte.</span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Mit der Anhebung auf Stufe 6 stellt die WHO die weltweite Ausbreitung des Erregers fest. Die höhere Pandemiewarnstufe bedeutet nicht, dass das Virus gefährlicher geworden ist und mehr Todesfälle auftreten. Die meisten Erkrankungen der Schweinegrippe verlaufen mild, brauchen keine Behandlung und sind nicht tödlich.</span></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Zu diesem frühen Zeitpunkt weise die Pandemie insgesamt eine gemäßigte Stärke auf, erklärte die WHO. Grenzen sollten geöffnet bleiben und der Welthandel nicht unterbrochen werden. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die WHO stehe in engem Kontakt mit den Herstellern der Grippemedikamente. Zuvor waren UN-Gesundheitsexperten angesichts steigender Infektionszahlen in den USA, Europa, Australien und Südamerika am Sitz der Organisation in Genf zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengetroffen. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Deutschland hatte auf Anraten der WHO 2005 einen Nationalen Pandemieplan veröffentlicht, der das Vorgehen der Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern im Fall einer Grippe-Pandemie aufführt. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Dieser Plan sieht entsprechend der WHO sechs Stufen vor. Sobald die Pandemie aus Sicht der Behörden Deutschland erreicht hat, können Medikamente und Impfstoffe verteilt werden. Ein Impfstoff gegen die Neue Influenza wird allerdings nach Einschätzung von Experten erst im Herbst zur Verfügung stehen. Antivirale Medikamente haben die Länder hingegen in großen Mengen eingelagert.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Laut nationalem Pandemieplan bilden das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium nun einen Krisenstab, der über das weitere Vorgehen entscheidet. Im Vordergrund dieses Krisenstabs steht die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten und Impfstoffen. </span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Dieser Krisenstab entscheidet in enger Abstimmung mit internationalen Organisationen und Staaten über Reiseverkehrsbeschränkungen und auf nationaler Ebene über Massenimpfungen. Ausserdem können erweiterte Überwachungsmaßnahmen eingeleitet werden.</span></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"><br />
<span style="text-decoration: underline">Dem Nationalen Pandemieplan ist u.a. Folgendes zu entnehmen:</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Impfungen </strong></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Bevölkerung wird grundsätzlich nach Altersjahrgängen geimpft. Die Reihenfolge der Jahrgänge wird so gewählt, dass eine möglichst geringe Krankheitslast und Sterblichkeit zu erwarten ist. Sie ergibt sich aus dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der Auswertung aktueller epidemiologischer Daten der Pandemie.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Zugleich wird berücksichtigt, dass der zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderliche Personenkreis unverzichtbare Aufgaben in der Pandemieplanung erfüllt.</span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Anpassung der Meldepflichten</strong></span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Die Meldepflichten werden situationsabhängig so ausgestaltet, dass die Meldungen in jeder WHO-Phase dem Informationsbedarf und den Kapazitäten des öffentlichen Gesundheitsdienstes entsprechen.</span></div>
<div>
<span style="font-family: verdana,geneva">Auf der Grundlage der am 23. Mai 2005 revidierten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) werden Fälle von humaner Influenza, verursacht durch einen neuen Subtyp des Virus, von den Vertragsstaaten an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Die Generaldirektorin/der Generaldirektor der WHO trifft daraufhin ggf. eine Feststellung über das Vorliegen einer &#8220;gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite&#8221; und kann Empfehlungen geben, welche Gesundheitsmaßnahmen ergriffen werden sollen, um die grenzüberschreitende Ausbreitung der Krankheit zu verhindern oder zu verringern. Über das bei der WHO zusammengeführte weltweite Meldesystem werden auch Informationen über die epidemische Lage und getroffene Gegenmaßnahmen ausgetauscht.</span></div>
<div></div>
<div><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Reiseverkehr</span></strong></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Insbesondere im Hinblick auf die durch Reiseverkehr erhöhte Ausbreitungsdynamik einer Influenza-Pandemie kommen in der Frühphase Maßnahmen in Bezug auf den Reiseverkehr in Betracht, die in Übereinstimmung mit den bestehenden internationalen Vereinbarungen (Internationale Gesundheitsvorschriften, Schengener Abkommen) und nationalen Rechtsgrundlagen (Infektionsschutzrecht, Verkehrsrecht) zu treffen sind.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Die Wirksamkeit von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen ist umstritten, selbst wenn einschneidende Maßnahmen wie Grenzschließungen oder Flugverbote ergriffen würden. Umso mehr kommt einem international abgestimmten Vorgehen bei Maßnahmen in Bezug auf den Reiseverkehr wesentliche Bedeutung zu. Die notwendigen Vorkehrungen werden im Zusammenwirken mit internationalen Organisationen wie WHO, Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und Europäische Zivilluft-fahrt-Konferenz (ECAC) und Verbänden des Luftverkehrssektors getroffen.</span></div>
<div></div>
<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Einschränkung des Grundgesetzes</span></strong><br />
<span style="font-family: verdana,geneva"> </span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Im Pandemiefall können bestimmte Einschränkungen in Kraft treten. Das regelt u.a. das Impfschutzgesetz. Darin heisst es wie folgt:</span></div>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">§ 32 Erlaß von Rechtsverordnungen </span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Die Landesregierungen werden ermächtigt, unter den Voraussetzungen, die für Maßnahmen nach den §§ 28 bis 31 maßgebend sind, auch durch Rechtsverordnungen entsprechende Gebote und Verbote zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zu erlassen. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf andere Stellen übertragen. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz), der Freizügigkeit (Artikel 11 Abs. 1 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) und des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 Grundgesetz) können insoweit eingeschränkt werden.</span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Zwangsimpfungen</strong></span></div>
<div></div>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">§ 20 Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe</span><br />
[...]</p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden. Ein nach dieser Rechtsverordnung Impfpflichtiger, der nach ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist von der Impfpflicht freizustellen; dies gilt auch bei anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.</span></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva"><br />
(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von der Ermächtigung nach Absatz 6 keinen Gebrauch macht, sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach Absatz 6 ermächtigt. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die obersten Landesgesundheitsbehörden übertragen. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden.</span></div>
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		<item>
		<title>Schweinegrippe: WHO droht mit Alarmstufe 6</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 07:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weltgesundheitsorganisation WHO will möglicherweise in Kürze eine Pandemie wegen der Schweinegrippe ausrufen. Reisebeschränkungen wahrscheinlich.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet wegen der Ausbreitung der Krankheit schon bald mit der Ausrufung der allerhöchsten Pandemie-Alarmstufe 6. Das erklärte WHO-Vizegeneraldirektor Keiji Fukuda in Genf. Die weltweite Ausbreitung rücke immer näher. 
 «Wir sind sehr nahe daran zu wissen, dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Die Weltgesundheitsorganisation WHO will möglicherweise in Kürze eine Pandemie wegen der Schweinegrippe ausrufen. Reisebeschränkungen wahrscheinlich.</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet wegen der Ausbreitung der Krankheit schon bald mit der Ausrufung der allerhöchsten Pandemie-Alarmstufe 6. Das erklärte WHO-Vizegeneraldirektor Keiji Fukuda in Genf. Die weltweite Ausbreitung rücke immer näher. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> «Wir sind sehr nahe daran zu wissen, dass wir uns in einer pandemischen Situation befinden», sagte der Grippe-Beauftragte der WHO, Keiji Fukuda, am Dienstag in Genf. Ähnlich äußerte sich WHO-Generalsekretärin Margaret Chan. Es wäre die erste Grippe-Pandemie seit 41 Jahren.</p>
<p>Chan erklärte, vor der Ausrufung einer Pandemie müsse zunächst zweifelsfrei bewiesen werden, dass sich das Virus tatsächlich außerhalb von Nordamerika selbstständig ausbreite. Sie plane dazu am  Mittwoch eine Telefonkonferenz mit mehreren Regierungschefs. Laut WHO haben sich bisher 26.563 Menschen in 73 Ländern mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, 140 starben daran. Die meisten Fälle traten in Nordamerika auf; Australien verzeichnete jedoch in den vergangenen Tagen einen deutlichen Anstieg. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Damit in Deutschland keine Panik ausbricht, soll die Seuche mit einem nationalen Pandemie-Notfallplan von Beginn an unter Kontrolle gebracht werden.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Der Plan enthält Notfallstrategien für Krankenhäuser und sieht vor, dass für rund 20 Prozent der Bevölkerung Vorräte an antiviralen Medikamenten angelegt werden. Es gibt regelmäßige Übungen, um Abläufe für den Notfall einzuüben und Schwachstellen zu identifizieren.</span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Alarmstufe 6 bedeutet auch, dass Staaten Reisebeschränkungen oder zumindest Empfehlungen zu Reisebeschränkungen erlassen können. Bisher gibt es allerdings noch keine konkreten Pläne zu solchen Eingriffen. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Die EU-Gesundheitsminister hatten sich bei einem Treffen im April nicht auf eine gemeinsame Empfehlung für Reisebeschränkungen einigen können. Für ihre gemeinsamen Schlussfolgerungen hätten sich die Ressortleiter damals auf die Formulierung geeinigt, dass es jedem EU-Staat offen stehe, Reisebeschränkungen zu verhängen. </span></div>
<p align="justify"><span style="font-size: 12pt;font-family: verdana,geneva">Pandemie oder Hysterie? </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Um die möglichen Auswirkungen des Schweinegrippen-Virus wirklich zu beurteilen, muss man die Folgen zwingend mit den Todesursachen anderer Einwirkungen relativieren. Doch dieser Vergleich wird von den Massenmedien verschwiegen! </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 12pt;font-family: verdana,geneva">Im 	zurückliegenden Jahr starben weltweit fast 20 Millionen Menschen an 	diversen Krankheiten, aber auch durch Hunger. Zu weltweiten 	Todesstatistiken: <strong> &#8212;&gt;<a href="http://www.mmnews.de/index.php/Insider-News/">WELT-TAKT-GEBER</a></strong></span></p></blockquote>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Während die Auswirkungen des sogenannten Schweinegrippe-Virus noch vollkommen unbekannt sind, schüchtert die mediale Hysterie rund um den Globus die Menschen weiter ein. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Folgende Fakten finden hingegen in den Medien keine Beachtung: In den USA sterben jährlich  allein an den Folgen von Übergewicht  rund 300 000 Menschen. An der Überdosierung von Hustensaft finden über 100 Menschen den Tod. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Insgesamt sterben in den USA jährlich über 2,4 Millionen Menschen eines unnatürlichen Todes. </span><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Rund 15000 Menschen werden allein pro Jahr ermordet</strong> </span><a title="Expanded Homicide Data Table 1 - Murder Victims by Race and Sex, 2007" href="http://www.fbi.gov/ucr/cius2007/offenses/expanded_information/data/shrtable_01.html">(&#8212;&gt;FBI Statistik 2007)</a><span style="font-family: verdana,geneva">.</span> <span style="font-family: verdana,geneva">Fast 1 Millionen sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über 28000 Tote gibt es durch &#8220;unsachgemäßen&#8221; Gebrauch von Feuerwaffen. 43000 Menschen sterben bei Verkehrsunfällen. </span><span style="font-size: 10pt;font-family: verdana,geneva"><a class="l" href="http://www.the-eggman.com/writings/death_stats.html" target="_blank"><em>(&#8212;&gt;Death Statistics</em> Tables)</a></span></p>
<p><a title="---&gt; MMnews" href="http://www.mmnews.de">http://www.mmnews.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arcandor &#38; Co: Bailouts sind asozial</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/06/09/arcandor-co-bailouts-sind-asozial/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 07:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Staatsstütze im Falle Opel und Arcandor sind ordnungspolitisch falsch. Es ist nicht sozial, Firmen zu retten, sondern asozial, also die Gemeinschaft schädigend, da allen Bürgern durch diese Hilfsdienste mittels des Umweges der Inflation letztendlich die Kaufkraft entzogen wird.  


Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt 

Kanzlerin Merkel hat die Zeichen der Zeit früher als die US-Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Staatsstütze im Falle Opel und Arcandor sind ordnungspolitisch falsch. </span></span></span><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Es ist nicht sozial, Firmen zu retten, sondern asozial, also die Gemeinschaft schädigend, da allen Bürgern durch diese Hilfsdienste mittels des Umweges der Inflation letztendlich die Kaufkraft entzogen wird. </span></span></span></strong> <!-- @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { color: #0000ff } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="color: #000000"><span><br />
</span></span></p>
<p><span class="small">Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt </span></p>
<div></div>
<div><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Kanzlerin Merkel hat die Zeichen der Zeit früher als die US-Regierung erkannt und sieht mittlerweile, dass Bailouts die Gesundung der Wirtschaft nur unnötig hinausschieben. </span></span></span></div>
<div></div>
<div><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Trotzdem werden Konzessionen im Falle Opel und Arcandor gemacht, die ordnungspolitisch falsch sind, denn Firmen, die sich verzockt haben, dürfen nicht gerettet werden, da hier die falschen Anreize gesetzt werden. </span></span></span></div>
<div></div>
<div><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Wer sein Unternehmen aufs Spiel setzt ist selbst schuld und sollte in einer Marktwirtschaft nicht auf Hilfe hoffen dürfen. Es ist nicht sozial, Firmen zu retten, sondern asozial, also die Gemeinschaft schädigend, da allen Bürgern durch diese Hilfsdienste mittels des Umweges der Inflation letztendlich die Kaufkraft entzogen wird. </span></span></span></div>
<div></div>
<div><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Gleiches gilt auch für marode US-Banken, die völlig zu unrecht gerettet wurden und jetzt ihre Sanierung auf Kosten der US-Bürger durchführen, und durch die Abwertung des US-Dollar letztlich die Sanierung ihrer immensen Staatsverschuldung auch auf Kosten aller Weltbürger durchführen. </span></span></span></div>
<div></div>
<div><span style="color: #000000"><span><span style="font-family: verdana,geneva">Dies wird so lange so sein, wie der Greenback die internationale Leitwährung ist. Wenn Amerika durch eine Abwertung des US-Dollar die Inflation jetzt in andere Länder exportiert, ist dies wahrlich kein Exportschlager, sondern eine monetäre Kriegserklärung an alle anderen Länder.</span></span></span></div>
<div></div>
<p><a href="http://www.tradercockpit.ch/" target="_blank">&#8212;&gt;www.tradercockpit.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Elektronische Polizeistaat</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/05/14/der-elektronische-polizeistaat/</link>
		<comments count="16">http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/05/14/der-elektronische-polizeistaat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 07:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Westliche Demokratien sind auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat. Dies belegt eine Studie aus den USA.  Auf einer Liste von 52 Staaten steht auf Platz 1 China, Platz 5 geht an die Briten, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich.  Platz 10: Deutschland. Die größte Freiheit genießen Brasilien, Mexiko und die Philippinen.
Die Welt auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Westliche Demokratien sind auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat. Dies belegt eine Studie aus den USA.  Auf einer Liste von 52 Staaten steht auf Platz 1 China, Platz 5 geht an die Briten, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich.  Platz 10: Deutschland. Die größte Freiheit genießen Brasilien, <span style="color: #000000">Mexiko</span> und die Philippinen.</strong></span></p>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Welt auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat? Entsprechende Tendenzen belegt ein Bericht einer US-Sicherheitsfirma, welche sich mit Kryptographie beschäftigt. </span></p>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Untersuchung stammt von der US-Computersicherheitsfirma Cryptohippie. ( <a href="https://secure.cryptohippie.com/pubs/EPS-2008.pdf" target="_blank"><!--LINK_ICON-->&#8212;&gt;Original-Bericht PDF)<!--/LINK_TEXT--></a>. Insgesamt wurden in der Studie des Chigagoer Unternehmens 52 Länder weltweit unter die Lupe genommen. Bewertet wurden insgesamt 17 Parameter mit Noten zwischen 1 und 5. Ob  Staaten sich dem elektronischen Polizeistaat nähern wurde unter anderem aufgrund folgender Kriterien überprüft: </span><!--LINK--><!--/LINK--></p>
<div>
<ul>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"> <strong>Wie scharf an Grenzen kontrolliert wird </strong></span></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"> Ob und in 	welchem Ausmaß finanzielle Transaktionen überwacht werden </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"> Ob Kryptografie verboten ist </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"> Vorratsdatenspeicherung für 	Internet-, Telefon- und Handykommunikation </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"> Ob die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten aufgehoben ist </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"> Ob Staaten heimlich in private Computer eindringen</span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Wie oft amtliche Ausweise oder Registrierungen verlang werden<br />
</span></strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva"><a href="https://secure.cryptohippie.com/pubs/EPS-2008-data.xls">&#8212;-&gt;Download Excel Tabelle: Komplette Daten</a></span></strong></li>
</ul>
<p><span style="font-family: verdana,geneva"> </span></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Die Auswertungen erfolgten auf der Grundlage verfügbarer Informationen und der Auswertung von Berichten verschiedener Organisationen wie Electronic Privacy Information Center, Reporters Without Borders oder Freedom House . </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> In dem Bericht heisst es: &#8220;Viele von uns sind sich bewusst, dass der Staat praktisch alle Formen der elektronischen Kommunikation überwacht. Wie sind uns auch darüber im Klaren, dass private Firmen das gleiche tun. </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Doch das gewöhnliche Bild des &#8220;Polizeistaates&#8221; ist für viele Menschen, dass Leute nachts aus ihren Wohnungen durch Geheimpolizei entführt werden oder Szenen wie aus der Nazi-Zeit oder Stalins Sowjetunion. </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Doch solche Vorstellungen sind veraltet. Der moderne Polizeistaat arbeitet mit modernen Methoden - leise und unsichtbar. Und leider auch unter Billigung der meisten Menschen. Größere Proteste sind jedenfalls derzeit nicht feststellbar&#8221; </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Die technisch mögliche Massenüberwachung sei noch relativ neu und vor allem meist unauffällig, daher sei vielen die neue Dimension des Polizeistaats noch verborgen geblieben. </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> &#8220;In einem Elektronischen Polizeistaat&#8221;, so heißt es in dem Bericht, &#8220;wird jedes Bild einer Überwachungskamera, jede versendete Email, jede besuchte Internetseite, jedes gemacht Posting, jede getätigte Überweisung, jede Bezahlung mit einer Kreditkarte, jedes Anpingen eines Handys …. zu einem Beweismaterial. Und alles wird in durchsuchbaren Datenbanken für eine sehr lange Zeit aufbewahrt.&#8221; </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Das in den Datenbanken gespeicherte Beweismaterial könne jederzeit gegen einen Menschen verwendet werden. </span></p>
<div></div>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> &#8220;Vielleicht vertrauen Sie Ihrem Regierungschef, dass er die archivierten Informationen nur gegen böse Menschen einsetzt. Aber trauen Sie auch seinem Nachfolger und allen seinen Untergeordneten, jedem Regierungsangestellten und jedem Polizisten?&#8221; </span></p>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass das &#8220;System&#8221; zwar in vielen Ländern noch keine Perfektion erreicht habe - die Grundlagen seien allerdings gelegt.  Damit sei es zu spät, zu  reagieren oder es zu verhindern. </span></p>
<p class="fliess" align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Veröffentlichung der Untersuchung diene dazu, den Menschen klar zu machen, dass ihre Freiheit in Gefahr ist und aufzuzeigen, mit welchen Methoden die Staaten arbeiten, um die &#8220;Freiheitsberaubung&#8221; durchzuführen.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Ranking der elektronischen Polizeistaaten gemäß den Untersuchungen von</span> <span style="font-family: verdana,geneva">Cryptohippie:</span></strong></p>
<ol>
<li> China</li>
<li> North Korea</li>
<li> Belarus</li>
<li> Russia</li>
<li> United Kingdom: England &amp; Wales</li>
<li> United States of America</li>
<li> Singapore</li>
<li> Israel</li>
<li> France</li>
<li> Germany</li>
<li> Malaysia</li>
<li> Ireland</li>
<li> United Kingdom: Scotland</li>
<li> Netherlands</li>
<li> South Korea</li>
<li> Ukraine</li>
<li> Belgium</li>
<li> Australia</li>
<li> Japan</li>
<li> New Zealand</li>
<li> Austria</li>
<li> Norway</li>
<li> India</li>
<li> Italy</li>
<li> Taiwan</li>
<li> Denmark</li>
<li> Hungary</li>
<li> Greece</li>
<li> Canada</li>
<li> Switzerland</li>
<li> Slovenia</li>
<li> Poland</li>
<li> Finland</li>
<li> Sweden</li>
<li> Latvia</li>
<li> Lithuania</li>
<li> Cyprus</li>
<li> Malta</li>
<li> Estonia</li>
<li> Czech Republic</li>
<li> Iceland</li>
<li> South Africa</li>
<li> Spain</li>
<li> Portugal</li>
<li> Luxembourg</li>
<li> Argentina</li>
<li> Romania</li>
<li> Thailand</li>
<li> Bulgaria</li>
<li> Brazil</li>
<li> Mexico</li>
<li> Philippines</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet Zensur ausgeweitet</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/04/22/internet-zensur-ausgeweitet/</link>
		<comments count="4">http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/04/22/internet-zensur-ausgeweitet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[Wichtige aktuelle  Weiterentwicklungen beim Zensurgesetz. IPAdressen werden gespeichert. Seiten mit Links auf Sperrzonen werden gesperrt. Folge: Der allgegenwärtige digitale Blockwart und die  &#8220;kaskadische Netzzensur&#8221;. Pikant: Regierung, Behörden und Schulen können weiter ohne Behinderung auf kriminellen Seiten surfen - wegen einer Ausnahmeregelung! 
Das Zensurgesetz ist praktisch unter &#8220;Dach und Fach&#8221;. Größeren Widerstand gabs nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 10pt;font-family: verdana,geneva">Wichtige aktuelle  Weiterentwicklungen beim Zensurgesetz. </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt;font-family: verdana,geneva">IPAdressen werden gespeichert. Seiten mit Links auf Sperrzonen werden gesperrt. </span></strong><strong><span style="font-size: 10pt;font-family: verdana,geneva"><span style="color: #ff0000">Folge: Der allgegenwärtige digitale Blockwart und die  &#8220;kaskadische Netzzensur&#8221;</span>. Pikant: Regierung, Behörden und Schulen können weiter ohne Behinderung auf kriminellen Seiten surfen - wegen einer Ausnahmeregelung! </span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Das Zensurgesetz ist praktisch unter &#8220;Dach und Fach&#8221;. Größeren Widerstand gabs nicht. Da interessiert es die Öffentlichkeit auch kaum, was der Gesetzgeber zusätzlich noch eingeplant hat. </span></p>
<ul>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Registrieren von IP Adressen beim Ansteuern der zensierten Seiten </span></strong></li>
<li><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Möglichkeit, verweisende Seiten, welche auf gesperrte Internetauftritte einen Link setzen, auch zu sperren.</span></strong></li>
</ul>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Das neue Telemediengesetz funktioniert wie alle Gesetze, welche die Freiheiten des Bürgers Schritt für Schritt einschränken - ohne dass es die Betroffenen zunächst überhaupt zur Kenntnis nehmen. Wenn man später aber mal &#8220;aufwachen&#8221; sollte, dann ist es zu spät. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Doch so funktioniert unsere Demokratie schon seit Jahren. Europa-Politiker machen keinen Hehl daraus. So erklärte der Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, schon 1999 seinen EU-Kollegen die Demokratie: </span></p>
<div>
<blockquote><p><span style="font-size: 12pt;font-family: verdana,geneva"> &#8220;Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.&#8221;</span></p></blockquote>
</div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Der jüngste, heise online vorliegende Entwurf für eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung zum Sperren kinderpornographischer Webseiten enthält im Vergleich zum vorherigen <a title="Kinderporno-Sperren: Gesetzentwurf sieht nur Blockade außereuropäischer Webseiten vor" href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Gesetzentwurf-sieht-nur-Blockade-aussereuropaeischer-Webseiten-vor--/meldung/135438">Arbeitsentwurf</a></span><span style="font-family: verdana,geneva"> gravierende Änderungen. </span></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Dem Text des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sollen die Zugangsanbieter die geplanten Stopp-Seiten nun selbst hosten. Außerdem dürfen sie Zugriffs-IP-Adressen erheben und auf Anforderung an Strafverfolgungsbehörden weitergeben.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Nicht mehr enthalten ist in dem überarbeiteten Dokument  außerdem die zunächst geplante Beschränkung der Sperrliste auf außereuropäische Webseiten. Vielmehr ist im Entwurf für einen neuen Paragraphen 8a Telemediengesetz (TMG) nun die Rede von &#8220;vollqualifzierten Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten&#8221;. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Dabei stellt sich selbstverständlich die Frage, warum werden denn bekannte DEUTSCHE / EUROPÄISCHE Websites nicht einfach dicht gemacht, was die heutigen Gesetze bei Kinderporno-Fällen problemlos hergeben würden?</span></p>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Der Kreis der zur Sperrung verpflichteten Provider soll nunmehr auf &#8220;privatrechtliche Anbieter&#8221; begrenzt werden, die den Zugang zu einem öffentlichen Kommunikationsnetz für mindestens 10.000 Teilnehmer oder andere Nutzungsberechtigte ermöglichen. Außen vor bleiben sollen demnach – augenscheinlich aus Kostengründen – bewusst &#8220;alle staatlichen Einrichtungen wie Behörden, Bibliotheken, Universitäten oder Schulen&#8221;.</span></div>
<p align="justify"><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Einbezogen werden sollen zudem nicht nur kinderpornographische Darstellungen an sich, sondern auch Webseiten, &#8220;deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen&#8221;.</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Diese kleine, aber feine Änderung des neuen Zensurgesetzes könnte dramatische Folgen haben: Die Regelung eröffnet kaskadische Zensurautomatismen unvorstellbaren Ausmaßes: Falls eine Seite nur einmal auf eine &#8220;falsche&#8221; (und vielleicht längst nicht mehr existente) gesperrte andere Seite verwiesen haben sollte oder auch nur auf eine Seite, die NACH der Linksetzung &#8220;illegales&#8221; Material gehostet hat, dann kann die verweisende Seite gesperrt werden.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Und dadurch werden dann vielleicht Dutzende / Hunderte / Tausende / Millionen weiterer Seiten indirekt angreifbar und sperrbar aufgrund der selben Gesetzesbestimmung- weil diese ja dann auf die neuerdings gesperrte (aber bislang völlig legale) Seite verlinkt haben. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Und all dies, obwohl die Betreiber der verweisenden  Seiten nicht die geringste Chance haben, ständig alle Inhalte der Seiten zu überprüfen, auf die sie aktuell verweisen! Wer das Internetprinzip auch nur ansatzweise kennt und weiß, dass das www nur dadurch bedeutend und erfolgreich geworden ist, weil man eben mit wenigen Clicks fast jede Seite erreicht, weiß zugleich, dass das 1989 bzw. graphisch 1993 erfundene Internet-Hyperlink-Prinzip damit tot ist!</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Jedenfalls dann, wenn die sich neuerdings allmächtig gerierenden Staaten ihre totale Zensurmacht auch nur ansatzweise einsetzen!</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Es wird künftig überhaupt kein Problem mehr sein, beliebige Staatspropaganda jeder Art unwidersprochen ins Netz zu stellen, denn innerhalb von Minuten werden -sogar vollautomatisierbar- ganze Cluster von Tausenden von kritischen / wahrheitsliebenden Internetinfoseiten ausgeblendet und damit INexistent gemacht werden können.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Jede Aufklärung über die Wahrheit und jeder Versuch, diese per www herauszufinden, wird verunmöglicht sein.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"> Die ebenfalls im Gesetzesentwurf stehende zwingende IP-Protokollierung und -speicherung beim Versuch des Aufrufs einer gesperrten Seite ist das moderne und digitale Äquivalent des Blockwarts, der die &#8220;Feindfunkhörer/ -leser&#8221; eruiert und dann denunziert! </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Beschränkung auf Kinderpornos wird schon im nächsten Gesetzes&#8221;release&#8221; fallen. Das ist zwingende empirische Logik bzw. so sicher wie das Amen in der Kirche. </span></p>
<p align="justify"><span style="color: #660000"><span style="font-size: 10pt"><span style="font-family: Arial">&#8212;&gt; Zum Thema heise online</span></span></span><span style="color: #660000"><span style="font-size: 10pt">: </span><a href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Provider-sollen-Nutzerzugriffe-loggen-duerfen--/meldung/136450" target="_blank"><span style="font-size: 10pt;font-family: Arial">Kinderporno-Sperren-Provider-sollen-Nutzerzugriffe-loggen-duerfen&#8211;/meldung/136450</span></a></span></p>
<p align="justify">Update: Der Gesetzentwurf der Berliner Chunta zur Internetzensur ist geleaked worden und <a href="http://blog.odem.org/2009/04/21/kipo-gesetzentwurf-2009-04-01.pdf">&#8212;-&gt;hier</a> downzuladen (PDF).</p>
<p align="justify"><span style="color: #ff00ff"><span style="font-size: 10pt"><span style="font-family: Arial"> </span></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/04/22/internet-zensur-ausgeweitet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche ohne System-Vertrauen</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/03/29/deutsche-ohne-system-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 14:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Finanzmarktkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Geldsystem-Krise: 71 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem verloren. Nur neun Prozent vertrauen ihren Bankberatern.
Nur neun Prozent der Bundesbürger vertrauen ihrem Bankberater in Finanzfragen sehr. Dem Partner oder der Partnerin vertrauen in Gelddingen hingegen 71 Prozent, wie das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage der Commerzbanktochter Comdirect berichtet. 
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: verdana,geneva">Geldsystem-Krise: 71 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem verloren. Nur neun Prozent vertrauen ihren Bankberatern.</span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Nur neun Prozent der Bundesbürger vertrauen ihrem Bankberater in Finanzfragen sehr. Dem Partner oder der Partnerin vertrauen in Gelddingen hingegen 71 Prozent, wie das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage der Commerzbanktochter Comdirect berichtet. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Bankmitarbeiter schnitten auch bei der Qualität der Beratung sehr schlecht ab: 72 Prozent der befragten Kunden sagten, sie hätten bei einem Verkaufsgespräch in Gelddingen nicht immer alles verstanden. Der Vorstandschef der Comdirect Bank, Michael Mandel, sagte FOCUS: „Das Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige für alle Banken, Sparkassen und Finanzberater.“</span></p>
<p>Laut der Umfrage haben als Folge der globalen Krise 71 Prozent der Deutschen das Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem verloren.</p>
<p><a title="www.mmnews.de" href="http://www.mmnews.de">http://www.mmnews.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>EU-Ökodiktatur</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/03/18/eu-okodiktatur/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 21:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leuchtmittellobby hat Brüssel erfolgreich geblendet: EU dreht der Birne endgültig das Licht aus. Doch dies ist nur ein erster Schritt:  Nach den Glühbirnen will die EU-Kommission auch Verbote für Kühlschränke, Fernseher, Wasserboiler und Elektromotoren erlassen.

EU-Parlamentarier befassen sich bekanntlich nur mit Wichtigem. Deshalb wurde jetzt nach jahrelanger Debatte und unter Einsatz zahlreicher Kommisionen endlich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: verdana,geneva"><span style="font-family: verdana,geneva"><strong>Die Leuchtmittellobby hat Brüssel erfolgreich geblendet:</strong></span> </span><strong><span style="font-family: verdana,geneva"><span>EU dreht der Birne endgültig das Licht aus. Doch dies ist nur ein erster Schritt:  Nach den Glühbirnen will die EU-Kommission auch Verbote für Kühlschränke, Fernseher, Wasserboiler und Elektromotoren erlassen.</span></span></strong></p>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">EU-Parlamentarier befassen sich bekanntlich nur mit Wichtigem. Deshalb wurde jetzt nach jahrelanger Debatte und unter Einsatz zahlreicher Kommisionen endlich die Energiesparlampen-Verordnung beschlossen.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">250 Millionen europäischen Untertanen ist es nun nicht mehr erlaubt, das gesunde, ganze Spektrum des schönen Lichts einer Glühlampe zu genießen.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Stattdessen müssen nun quecksilberverseuchte, hochgiftige und flimmernde Hightechstrahler gekauft werden. Deren Nutzen ist mehr als umstritten. Doch die Leuchtmittellobby hat Brüssel offenbar erfolgreich geblendet.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana,geneva">Die Energieeffizienz ist eine Mär, welche von der Lampenindustrie erfolgreich gestreut wurde. Aber einen Vorteil hat das kalte Licht: Es ist teurer. Das hält freilich selbsternannte Energieeffizienz-Experten nicht davon ab, die EU-Verordnung als Fortschritt zu feiern. </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva"><span style="font-family: verdana,geneva">Dabei sind Nachteile des &#8220;Energiesparlichts&#8221; schon seit langem bekannt: </span></span></div>
<div>
<ul>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">1. 	Der Farbwiedergabeindex (RA) einer Glühlampe wird von keiner 	Spar-Spaß-Lampe erreicht, die meisten erreichen nicht einmal 80%!</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">2. die propagierten Wirkungsgrade  sind schöngerechnet.</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">3. die propagierte Lebensdauer  wird fast nie erreicht.</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">4. für die Herstellung  wird viel mehr Energie verbraucht als bei Standardglühlam<span style="margin: 0pt;padding: 0pt;font-size: 0px"> </span>pen.</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">5. die verwendeten Inhaltsstoffe  sind zum grossen teil giftig!</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">6. die Entsorgung erfolgt mindestens zu 60% <strong>nicht</strong> umweltgerecht.</span></span></li>
<li><span style="font-family: verdana,geneva"><span class="comment-body">7. die Wiederverwendun<span style="margin: 0pt;padding: 0pt;font-size: 0px"> </span>g der Inhaltsstoffe ist nur mit einem sehr großen Aufwand möglich und erfordert gleichfalls sehr viel Energie.</span></span></li>
</ul>
</div>
<div><span style="font-family: verdana,geneva">Doch die EU-Kommission segnete am Mittwoch endgültig zwei Verordnungen ab, mit denen ab diesem Jahr die Edison-Glühlampen schrittweise bis 2012 aus dem Handel genommen werden. In Haushalten, Unternehmen und bei der öffentlichen Beleuchtung sind damit Energiesparlampen und effizientere Halogen-Leuchten Pfilcht. </span></div>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Ob die EU-Kommision gleichzeitig eine Glühlampenpolizei zur Überwachung des Wolframwendelverbots einsetzen will, ist derzeit unbekannt, aber sicher nicht ausgeschlossen. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Die Stromkosten könnten dadurch erheblich gesenkt werden, erklärte die Kommission.   Dass man Glühbirnen auch dimmen oder abschalten kann, ist der den EU-Parlamentariern offensichtlich unbekannt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Bis zum Jahr 2020 könnten 80 Terrawattstunden Energie eingespart werden, das entspreche dem Stromverbrauch Belgiens pro Jahr, rechnete die Behörde aus.  Auch wenn Energiesparbirnen mit rund fünf Euro zehn Mal teurer seien als die herkömmliche Birne, falle pro Stück über die gesamte Lebensdauer eine Ersparnis von 80 Euro an - rechnet die EU ihre Maßnahme schön. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Gesundheitsgefahren seien von Energiesparbirnen nicht zu befürchten, sagte der Sprecher von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. Der Quecksilbergehalt liege deutlich unter dem zulässigen Grenzwert, und die Mitgliedstaaten seien seit 2002 verpflichtet, eine wirksame Entsorgung sicherzustellen. Ob es auch dafür wirksame Kontrollen geben wird, steht ebenfalls noch nicht fest. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva">Fest steht nur, dass die EU weitere Vorgaben zum Energiesparen im Alltag plant. Demnächst sollen Regeln für Kühlschränke und Fernsehgeräte verabschiedet werden. So wird die EU-Kommision also demnächst ihren Untertanen auch vorschreiben, welchen Fernseher man kaufen darf und welches Fabrikat der Kühlschrank zu haben hat.  <span>Vorschriften für Wasserboiler und Elektromotoren sollen ebenfalls folgen.</span></span><span style="font-family: verdana,geneva"> Im Europäischen Parlament kam bereits Kritik an der &#8220;Ökodiktatur&#8221; auf, doch die Abgeordneten brachten keine Mehrheit für einen Beschluss gegen die Stromsparmaßnahmen auf. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: verdana,geneva"><a href="http://www.mmnews.de">&#8212;&gt;www.mmnews.de</a><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Killerspiele und Amoklauf</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Michael-Mross/2009/03/14/killerspiele-und-amoklauf/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mross</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Killerspielen und Amoklauf wird gerne unter denTisch gekehrt. Wo ist der Unterschiede zwischen heute und vor 30 Jahren in Sachen Amoklauf? Vor 30 Jahren gabe es mehr Waffen, mehr Schützenvereine und die Gewehre waren längst nicht so sicherheitsverwahrt wie heute.
Der Einzige Unterschied ist die Tatsache, dass die Kinder zugeballert werden mit Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zusammenhang zwischen Killerspielen und Amoklauf wird gerne unter denTisch gekehrt. Wo ist der Unterschiede zwischen heute und vor 30 Jahren in Sachen Amoklauf? Vor 30 Jahren gabe es mehr Waffen, mehr Schützenvereine und die Gewehre waren längst nicht so sicherheitsverwahrt wie heute.</p>
<p>Der Einzige Unterschied ist die Tatsache, dass die Kinder zugeballert werden mit Gewalt in den Medien aus allen Kanälen. Nun stellt sich heraus: Der Amokläufer von Winnenden spielte noch am Abend vor der Tat Killerspiele. Er hat sich offenbar schon vor Monaten mit Schulmassakern beschäftigt.</p>
<blockquote><p>Der Amokläufer von Winnenden, Tim Kretschmer, hat noch am Abend vor der Tat<br />
das Killerspiel „Far Cry 2“ am heimischen Computer gespielt. Eine Auswertung des<br />
Rechners ergab, dass Kretschmer gegen 19.30 Uhr das Spiel startete und den PC<br />
gegen 21.40 Uhr ausschaltete. Im Internet hatte sich der Jugendliche offenbar<br />
schon vor Monaten mit Massakern an Schulen auseinandergesetzt. Nach Er-<br />
kenntnissen der Ermittler war Kretschmer unter mehreren Pseudonymen wie<br />
„JawsPredator1“ im Internet aktiv und hatte unter anderem bei der Plattform<br />
„MyVideo“ ein entsprechendes Profil. In einem der Diskussionsforen zu den Schul-<br />
massakern von Erfurt und Emsdetten meldet sich am 23. August vergangenen Jah-<br />
res „JawsPredator1“ zum Thema Amokläufer zu Wort: „Das witzige ist ja selbst wenn<br />
diejenigen es ankündigen glaubt es ihnen niemand.“ Als Autor vermuten die Ermittler<br />
den späteren Täter. Auch im Berufskolleg diskutierte Tims Klasse das Thema „Amo-<br />
klauf in Erfurt“ und die neuen Waffengesetze. Dabei habe Tim sich mit den Gesetzen<br />
ausgekannt und gewusst, dass eine der Regeln sei, nicht auf Menschen zu zielen.<br />
Auf dem heimischen Computer des Mörders fanden die Fahnder auch etwa 200 Por-<br />
nobilder, davon mehr als 120 sogenannte Bondage-Bilder, die nackte, gefesselte<br />
Frauen zeigen. Neben „Far Cry 2“ hatte Kretschmer auch die Schießspiele „Coun-<br />
ter Strike“ und „Tactical Ops“ installiert.<br />
Aussagen seines Vaters bei der Polizei zufolge soll Tim ihn mindestens dreimal zu<br />
Schießübungen im Schützenverein begleitet haben, zuletzt vor drei Wochen. Der<br />
Sohn habe darauf gedrängt, den Umgang mit den Waffen zu lernen. Die Übungen<br />
fanden mit der späteren Tatwaffe, einer Beretta, statt. Bundesinnenminister Wolf-<br />
gang Schäuble (CDU) sieht bisher „keine Anhaltspunkte, dass ein noch strengeres<br />
Waffenrecht den Amoklauf in Wendlingen und Winnenden hätte verhindern können“.<br />
Es sei aber nun die „Aufgabe der Politik, nach solchen Erfahrungen vorbehaltlos zu<br />
analysieren und zu überlegen: Muss ein Mitglied eines Schützenvereins wirklich so<br />
viele Waffen und so viel Munition zu Hause haben? Nehmen Waffenbesitzer und<br />
Schützenvereine ihre Verantwortung ernst genug? Darauf gilt es Antworten zu fin-<br />
den“, so Schäuble.  DER SPIEGEL 12/2009<img src="http://www.spiegel.de/static/epaper/SP/2009/12/ROSPANZ20090120001-312.jpg" alt="" /></p></blockquote>
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