Kategorien: Finanzmarktkrise

Die wirklichen Ursachen der Tragödie von Winnenden bleiben im Dunkeln. Doch wahrscheinlich bleibt Winnenden kein Einzelfall.

Die schöne neue Medien-Welt frisst ihre eigenen Kinder. Jugendliche, die von Kindheit an mit dem Mainstreamgeballere auf allen Kanälen aufwachsen, tragen sicherlich einen bleibenden Schaden davon. Welches Ventil sich dieser Schaden später sucht, ist unklar.

Wer schon als Baby mit Computerspielen aufwächst und sich virtuell durch die Gegend schießen übt, für den ist der Schritt in die Realität nur ein kleiner. Diese Gesellschaft mit ihren elektronischen Killerspielen schafft so ihre eigenen Henker.

Die Hirne der kleinsten werden von Kindesbeinen an mit virtueller Gewalt konfrontiert. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf allen anderen verfügbaren Medienkanälen.

Per Computerspiel ballert sich der Heranwachsende durch eine künstliche Welt, die immer auch zu einer realen Welt werden kann. Je mehr Tote, desto größer die Gewinnchance. Je brutaler, desto attraktiver. Da nutzen Verbote kaum. Jeder kann sich heute die Anleitung zum Killen im Internet downloaden und als Rambo vor der Flatscreen Punkte sammeln. Die Computerspiele-Industrie verdient derweil Milliarden. Doch wie reagiert ein solcher Mensch, wenn’s eng wird?

Ein Hirn, dass mit solchen Eindrücken von Anfang an programmiert ist, knallt in Krisenzeiten irgendwann durch. Es kommt zum Kurzschluss. Der Unterschied zwischen virtuell und real verschmilzt.

Und die Gesellschaft steht fassungslos vor den Geschehnissen. Anstatt den wirklichen Ursachen auf den Grund zu gehen, werden bessere Kontrollen gefordert. Als wenn man mit mehr Kontrollen tatsächlich etwas erreichen könne. Ohnmacht.

Nach dem Amoklauf von Winnenden hat der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, Zugangssicherungssysteme für Schulen ins Gespräch gebracht: “Es ist überlegenswert, wie in anderen großen Gebäuden Zugangssicherungssysteme mit Chipkarten zu installieren. Das muss man prüfen”, sagte Freiberg der “Rheinischen Post”.

Wie will man mit Chipkarten einen Amoklauf verhindern?

Es ist gar nicht auszumalen, was eigentlich passiert, wenn die Gesellschaft im Zuge der Finanzkrise unter Stress gerät. Keine guten Aussichten.

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Kategorien: Reisen

Ich traue meinen Augen nicht, als ich heute morgen aus dem Fenster schaue: Da erstrahlt im herrlichsten Morgenlicht der schneebedeckte Fujiama. In der Ferne ragt der Vulkan 3776 Meter majestätisch aus dem Betonmeer empor. Ein neuer Tag in Tokio.

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Tokio Airport. 7,4 Grad zeigt das Digitalthermometer am Flughafen an diesem Februartag. Der Wärmemesser besticht mit drei Stellen vor dem Komma – falls es mal über 100 Grad werden sollte. So ist er halt, der Japaner: präzise und weitsichtig.

Um 16:30 fährt der Bus in die Innenstadt. Weiss behandschuhte Helfer managen das Gepäck, wickeln den Transport ab, als ob man eine Weltreise antritt. Um 16:29 nimmt der Bus seine vorgesehen Position vor der Ankunftshalle ein, um anschließend auf die Sekunde genau loszufahren. Reiseziel Innenstadt. Während die Türen schließen verbeugen sich die Helfer mit einem tiefen Diener und wünschen Gute Fahrt. Ich bin wieder in Tokio.

Alles geht schnell in Nippon. 130 Millionen Japaner kennen nur ein Ziel: die Steigerung des Bruttosozialprodukts. In der S-Bahn sinken die Menschen vor Erschöpfung reihenweise in den Schlaf. Sobald aber die Tür aufgeht, springen sie auf den Bahnsteig und rennen los.

Der Japaner geht nämlich nicht, er joggt durch die Gegend. An den Bahnhöfen zur Rushhour geht es zu wie bei einem Volksmarathon. Nicht selten sieht man auf Zebrastreifen Polizisten mit Trillerpfeiffen, welche die Volksmassen mit rhythmischen Pfeiftönen kurzer Frequenz über die Straßen hetzen.

Bewaffnet mit einem Plan der Japan Railway stürze ich mich in die Rushhour und scheitere naturgemäss am Fahrkartenautomaten. Japanischkenntnisse wären praktisch. Ein freundlicher Beamter hilft, die YEN in den richtigen Schlitz zu stecken. Danach jogge ich mit den tokioter Menschenmassen auf den Bahnsteig.

Erkennungsmelodien und Farben helfen, die richtige Bahn ausfindig zu machen. Jede Linie und jede Richtung hat offenbar eine besondere musikalische Note. Problematisch wird dieses „Erkennen Sie die Melodie?” nur, wenn mehrere Züge gleichzeitig einlaufen. Da braucht der Pendler schon gute Lauscher, um festzustellen, ob das eigene Ziel angeträllert wird.

Mein Ziel: Electronic City. Alles, was mit Elektronik zu tun hat, wird hier in Tausenden Shops feilgeboten. Technisch gesehen ist Japan Europa 5 Jahre voraus. Kein Lebensbereich, in dem nicht irgendwo ein Mikrochip verborgen ist! Die Japaner, ein technikbesessenes Volk! Der Hit dieses Jahr: Die Klobrille von Toshiba. (siehe Foto)

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In Japan setzt man sich nämlich nicht so ohne weiteres aufs Klo. Jedenfalls nicht, ohne vorher die Gebrauchs- und Warnhinweise gelesen zu haben. Diese sind von Brille zu Brille recht unterschiedlich. Allen gemeinsam ist jedoch ein seitlich angebrachtes, elektronisches Steuerungstableau mit Sensoren, Schaltern, Leuchtdioden und einem obskuren Drehregler. Ausserdem erhält der Ausscheidungswillige mittels einer Schemazeichnung Aufschluss Über die korrekte Sitzhaltung am Abort.

Pech hat der Stuhlende, wenn die Warnhinweise nur auf japanisch die Innenseite des Klodeckels zieren. Dann heißt es, Morgentoilette auf gut Glück! Kaum lässt man sich nieder, kündigt ein leises Surren und hektisches Blinken der seitlich aufleuchtenden Warnsignale Ungemach an. Es gurgelt, es zirpt und man entwickelt wilde Fantasien, was alles schief gehen kann. Manchmal schiesst nämlich das Wasser auch von unten nach oben in diesen High-Tech - Scheisshäusern. Und dann heisst es nur noch: rette sich, wer kann…

Einkaufen macht bekanntlich hungrig. Also steuere ich eine Garküche an. Fachkundige Beratung tut hier Not. Doch Englisch? Fehlanzeige!

Ich entscheide mich für das, was die meisten hier essen und erhalte einen Napf folgenden Inhalts: halblebendiger Seeigel in einer Art Quallensud, garniert mit Seetank. Das alles wabert über einer gallertartigen Flüssigkeit, auf deren Grund einige Würmer schwimmen. Fremdartige Pilze, Zwiebelschalen und offenbar Küchenabfälle decken das Mal ab und verleihen der Komposition seine besondere Note. Gegessen wird diese suppenartige Mischung mit Stäbchen. Löffel sind in Japan unbekannt.

Ein Blick auf den Nachbarn verrät, wie diese Speise in den Magen gelangt: Der Kopf versinkt unter schlürfenden Geräuschen in dem riesigen Teller. Wie gut, dass der Seeigel keine Stachel mehr hat! Ich tue ihm gleich. Die Reste dieses Eintopfs werden mit den Stäbchen in den Rachen gekehrt. Endlich speisen wie die Einheimischen! Und so schlimm war es gar nicht. Mit einem Lappen wische ich mir die Speisereste aus dem Gesicht und trete den Heimweg an.

Fortsetzung folgt. —>MMNews

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Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen. Artur P. Schmidt

Der folgende Artikel bezieht sich auf das neue Buch von Artur P. Schmidt  “Unter Bankstern”.Das Werk ist soeben erschienen und MMnews empfiehlt es ausdrücklich zum Kauf.

Unter BanksternVon Bankrotten und Beinahebankrotten

Als Bankraub oder Banküberfall bezeichnet man die Entwendung von Geld oder anderer Wertgegenstände aus einem Kreditinstitut. Entgegen der öffentlichen Meinung wird nur etwa die Hälfte aller Banküberfälle aufgeklärt. Der Mythos der hohen Aufklärungsquote wird deshalb aufrecht erhalten, um potentielle Bankräuber von Überfällen abzuhalten. Doch der Fall des gewöhnlichen Bankräubers ist trivial in Anbetracht der Summen, die Bankmanager durch Krisen, die sie selbst hervorrufen, Anlegern gestohlen haben. Merke: Die gefährlichsten Bankräuber des Planeten waren nicht die Dalton-Brüder, sondern es sind die Banker selbst. Sie sind die wahren Profis unter den Bankräubern. Ein Bankräuber ist zu faul, um selbst zu arbeiten, und holt sich das Geld anderer Leute. Ein Bankmanager ist zu feige um sein eigenes Geld zu verzocken, und holt sich deshalb das Geld seiner Kunden.

Der Unterschied zwischen einem Unternehmer, der Pleite geht, und einer Bank ist, dass der Unternehmer vor seinem Aus Werte geschaffen hat, während eine Bank mit ihrem Aus alle Werte vernichtet. Da es weniger als Nichts nicht geben kann, muss der Staat am Schluss Banken sanieren, denn sonst würde man sich ja selbst eingestehen müssen, dass man zuvor bei der Kontrolle versagt hat. Das Problem: Banker genießen in Fragen der Vermögensvernichtung offenbar eine Art Immunität. Gegen das Treiben der Großbanker waren die Aktionen des Räuberpaares Bonnie und Clyde während der Weltwirtschaftskrise im Südwesten der USA Sandkastenspiele.

Die wirklichen Raubzüge werden heute von J.P. Morgan oder der Bank of America in Nacht- und Nebelaktionen vorzugsweise am Wochenende unter Mitwirkung der Zentralbank durchgeführt. Dann verleibt man sich die ehemaligen Wettbewerber, vorzugsweise Investmentbanken, ein, um noch mehr Kapital für die Manipulation der Weltwirtschaft einzusammeln. Der Ursprung des modernen Geldwesens in Europa geht zurück bis ins Mittelalter. In Italien gab es so genannte Geldwechsler (banchieri), die das Geld auf dem Tisch (banca) ausbreiteten. Heute gibt es Bankräuber (masnadieri), die den Kunden hinters Licht (fanale) führen.

Fahrlässig agierende Notenbanken
Die gefährliche Mischung aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des “Banksters” geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.
Gepaart wird das Unvermögen der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken, die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen Blasen suchen.

Bereicherungsmanie

Man kann Bankmanagern wahrlich nicht vorwerfen, dass sie in den letzten Jahren nicht innovativ waren, nur wurde die kreative Vielfalt neu aufgelegter Finanzinstrumente nicht zum Wohle der Kunden angeboten, sondern zur Optimierung der Bankgewinne und der Verlagerung der Risiken auf die gierigsten Marktteilnehmer. Dies ging so weit, dass alles, was nicht mehr in Geld quantifizierbar war, für Banker nicht mehr existierte.

In immer wiederkehrenden Zyklen, in der Regel etwa alle zehn Jahre, werden Exzesse erzeugt, die so riesige Summen vernichten, dass die Zahl der Nullen das Vorstellungsvermögen der meisten Normalbürger um Zehner-Potenzen überschreitet. Analog verläuft die Anzahl der Milliarden, die abgeschrieben werden müssen, proportional zur Anzahl der Nullen an Top-Managern, welche die heutigen Finanzmärkte nicht mehr als Finanzierungsinstrument für Kunden, sondern als großes Spielkasino betreiben.

Im Oktober 2008 gingen der bekannten Schuldenuhr in New York die Ziffern aus, da die Staatsverschuldung der USA ein derart riesiges Ausmaß angenommen hatte, dass die LCD-Anzeige der im Jahr 1989 eingerichteten [extern] Nationalen Schuldenuhr nicht mehr ausreichte. Diese war für einen Maximalwert von zehn Billionen Dollar ausgelegt. In 2009 soll die Uhr an der West 44th Street durch eine neue Anzeige mit 2 zusätzlichen Stellen ersetzt werden. Doch vielleicht wäre sogar eine Anzeigekapazität von 1 Billiarde USD bald zu wenig?

Gewöhnung des Lesers an riesige Summen
Yotta (103)8 = 1024 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Quadrillion Nirwana
Zetta (103)7 = 1021 1.000.000.000.000.000.000.000 Trilliarde Staatsbankrott
Exa (103)6 = 1018 1.000.000.000.000.000.000 Trillion Hyperinflation
Peta (103)5 = 1015 1.000.000.000.000.000 Billiarde Derivatevolumen
Tera (103)4 = 1012 1.000.000.000.000 Billion Bailout für Banken
Giga (103)3 = 109 1.000.000.000 Milliarde Oligarchenkonten
Mega (103)2 = 106 1.000.000 Million Unternehmerkredit
Kilo (103)1 = 103 1000 Tausend Arbeitergehälter
Hekto 102 100 Hundert Goldmünze
Deka 101 10 Zehn Silbermünze
Einheit 1 1 Eins Öl (Liter)

Getreu dem Motto: „Die Bank gewinnt immer“ werden nicht nur Milliarden abgeschrieben, sondern vor allem die Kunden. Schlechter Service, hohe Gebühren, unfreundliche Berater und eine langsame Transaktionsabwicklung sind nur einige der Symptome einer Bereicherungsmanie, die sich als globale Seuche in der Finanzbranche etabliert hat.

Angebliche Transparenz wird durch versteckte Gebühren zu einer Farce für Kunden, die im aktuell schwierigen und von hoher Volatilität geprägten Umfeld kaum darauf hoffen können, zumindest den Werterhalt ihres Geldes sicherzustellen.

Will man die Aktionen von Banken, Versicherungen und Finanzintermediären in wenigen Worten zusammenfassen, so kann man nur von einem großen Schwindelsystem sprechen, welches als zweiten Effekt zu Schwindelanfällen in den Märkten und in einem dritten Effekt zur Schwindsucht des Geldes auf den Kundenkonten führt.

Die heilige Dreieinigkeit dieser Wirkungen ist ein Betrug an den Kunden, welcher nur aufgelöst werden kann, wenn jeder Kunde sich vor Augen führt, dass er morgen genauso viel Zeit auf die Erhaltung seines Geldes wie auf seine Hobbys verwenden sollte, wenn er nicht eines morgens jäh erwachen will. Bekanntlich frisst nicht nur die Inflation ihre Kinder, sondern auch die Deflation, wenn es nicht gelingt, Anlagen zu tätigen, die den Werterhalt sichern. Banken sind die postmodernen Rattenfänger von Hameln, die den Kunden Kredite andrehen für Produkte, die sie nicht wirklich brauchen oder Häuser oder Wohnungen, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Schon deshalb dürfen wir ihnen nicht mehr auf den Leim gehen.

Von der Hyperinflation direkt zum Staatsbankrott
Wenn diesem Treiben nicht durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert wird.

Geldangelegenheiten sind Chefsache

„Vertrauen ist der Anfang von allem“ hieß es in einer Reklame der Deutschen Bank in den 1990er Jahren. Das ist der blanke Hohn, wenn man die Finanzkrise in den letzten Monaten Revue passieren lässt. Zunächst wollte Josef Ackermann staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, dann wieder nicht. Kein Wunder: Banken haben ein sehr kurzes Gedächtnis und sie sind die Weltmeister im Vertuschen von schlechten Zahlen. Viele Bankmanager drehen immer wieder viel zu große Räder. Sie sind Wiederholungstäter. Lernen ist ein sozialer Prozess. Da Bankiers nicht lernen wollen, verhalten diese sich zutiefst a-sozial Wer ihnen heute noch sein Geld anvertraut, ist selbst schuld. Die unausweichliche Folge: Jeder sollte sein eigenes finanzielles Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Nach dem Lesen dieser Artikelserie sollte jedem, der sein Geld Banken anvertraut, klar sein, dass Geldangelegenheiten Chefsache sind und nicht an eine Kaste delegiert werden können, die permanent Krisen hervorbringt und Machtspiele bevorzugt. Eines der Hauptübel in der Finanzbranche ist diesbezüglich die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Mit dieser lässt sich keine Werterhaltung erzielen. Wenn nämlich kurzfristig wie beim Zusammenbruch der New Economy 90 Prozent des gesamten Kapitals vernichtet wird, nützt es den Teilnehmern wenig, wenn auf Sicht von 30 Jahren diese Verluste wieder neutralisiert werden. Noch heute sitzen viele Kunden auf Telekom-Aktien mit Verlusten von mehr als 75 Prozent.

Ziel dieser Artikelserie ist es, die Kunden vor ihren Banken zu schützen und die versteckten Machenschaften und Machtstrukturen anzusprechen, die in aller Regelmäßigkeit Heerscharen von Anlegern in den finanziellen Ruin stürzen. Banken glauben zwar, etwas von Geld zu verstehen, aber von der Kybernetik der Wirtschaft haben sie keine Ahnung. Wenn sie nicht mehr weiterwissen, erpressen sie den Staat mit der einfachen Formel: Wir sind zu groß, um zu scheitern!

Viele der heutigen Banker gehören zu einer Kaste von angepassten, überheblichen und unbelehrbaren Managern, die in Elitehochschulen nur zu dem Zweck getrimmt wurden, möglichst schnell Karriere zu machen, wobei sie die Karriereleitern so schnell erklimmen, dass sie die Schallmauer ihres Peter-Plateaus, ab dem die Unfähigkeit eskaliert, in Rekordzeit durchbrechen, um quasi im Überschall die von ihnen gemanagten Unternehmen an die Wand zu fahren. Für viele dieser Überflieger wäre es ratsam, sich ein in Vergessenheit geratenes Banklehrbuch aus dem Jahr 1717 zu besorgen, in dem steht, dass Bankiers (auch die Rückbesinnung auf dieses alte Wort wäre vorteilhaft) gerechte und gewissenhafte Kaufleute sein sollen.

Dieser Satz gilt auch für Unternehmensberater, die zu Banken wechseln, um dort Strategien zu erproben, die nicht einmal in den entferntesten Galaxien funktionieren würden.

Viele Bankmanager sind Blindflieger

In der Sozialen Marktwirtschaft kommt es darauf an, mit möglichst wenig Kontrolle auszukommen und trotzdem neoliberale Extreme zu vermeiden. Ein zu Viel an Regulierung ist genauso schädlich wie zu viele Freiheiten, die zu extremen Finanzkrisen führen können. Wenn die Finanzbranche verlorenes Vertrauen wieder zurückgewinnen will, bedarf es eines kategorischen Imperativs im Umgang mit Geld. Einer Bankrottologie durch den Fallschirm ausufernder Staatsgarantien muss entgegengewirkt werden. Rettungsaktionen bringen neue, zweifelhafte Grundsätze ins Finanzsystem hinein, da damit die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung zu Grabe getragen werden. In Pakistan kam es in Folge der Finanzkrise sogar zu Demonstrationen, die die Regierung dazu bringen sollten, für steigende Kurse an der Börse zu sorgen. Wenn der Staat dies leisten soll, wird er nur eines leisten, nämlich notwendige Strukturreformen und Marktbereinigungen zu verhindern.

Viele Banker sind Blindflieger, die ohne Auffanglinien in ein Meer von Wolken fliegen, darin die Orientierung verlieren und dann an einer Felswand zerschellen.

Ohne Cockpits lassen sich komplexe Systeme nicht navigieren, es sei denn, man betrachtet die jeweiligen Blasen an den Finanzmärkten als bewusstes Kamikaze-Experiment, bei dem der Crash des Systems bewusst in Kauf genommen wird. Mr. Bubble, Alan Greenspan, hat mit seiner Zentralbankpolitik die Wurzeln gelegt, die das gesamte weltweite Finanzsystem ins Wanken gebracht hat. Die rhizomartige Ausbreitung der so genannten Sekurisation (Zertifizierung oder Verbriefung von Forderungen zum Zweck der Handelbarkeit) hat Hebel hervorgebracht, die von Banken aufgrund ihrer geringen Eigenkapitalsbasis nicht mehr geschultert werden können.

Am Schluss blecht der Steuerzahler
Genau aus diesem Grunde sind inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.
Da dies in erkennbarer Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren davonkommen.

Unter Bankstern—>Unter Bankstern von Artur P Schmidt CH: (moneycap) —>Buchtipp - Artur P. Schmidt: “Unter Bankstern

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Selbst wenn das aktuelle Konjunkturprogramm für Stimulans sorgen kann - es löst keines der Probleme, die zur Weltwirtschaftskrise geführt haben. Die FED und der Kongress sind dafür verantwortlich, dass sich die US-Ökonomie in ein riesiges Ponzi-Schema verwandelte.

Gastbeitrag von Artur P. Schmidt

- Die wahren Schuldigen

Die Rede des US-Präsidenten am Dienstag den 24. Februar 2009 zur Lage der Nation war glänzend. Er versteht es grosse Auftritte zu zelebrieren und mit seiner Rhetorik seine Zuhörer zu fesseln. Doch bei allem Zauber, der von ihm ausgeht, muss man konstatieren, dass er, wenn es um ökonomische Fragestellungen geht, die von ihm angesprochene Langfristigkeit im Denken, vermissen lässt.

Selbst wenn das aktuelle Konjunkturprogramm kurz- bis mittelfristig für Stimulans sorgen kann, es löst keines der Probleme, die zur Weltwirtschaftskrise geführt haben. Es ist zu leicht, als Schuldige der aktuellen Krise alleine die Wallstreet auszumachen.

Hauptverantwortlich war die Federal Reserve die mehr als 13 Jahre lang die Geldmenge stärker steigen ließ als das Wachstum des Bruttosozialproduktes. Die Notenbank handelte grob fahrlässig, das sie die Zinsen immer tiefer senkte, um Krisen zu lösen und so eine Blase nach der anderen auslöste.

Der amerikanische Kongress, der die Gründung der unregulierten mit Staatsgarantien ausgestatteten Monopole Fannie Mae und Freddy Mac gestattete, trug maßgeblich dazu, dass sich die gesamte US-Ökonomie in ein riesiges Ponzi-Schema verwandelte. Selbstverständlich ist es nicht akzeptabel, dass Banker dieses System radikal zu ihren Gunsten ausgenützt haben, jedoch die Schuldigen der Krise sassen in den Zentralbanken und den Regierungen dieser Welt.

- Clintons großer Fehler

Eine der katastrophalsten Fehlentscheidungen wurden von Bill Clinton und Al Gore getroffen, als diese im Jahr 1999 das “Glass Steagall Act”, welches eine Trennung von Investmentbanken und Geschäftsbanken vorsah, aufhoben. Damit wurde der immense Leverage bei Finanzprodukten der letzten Jahre und somit die Blase am amerikanischen Häusermarkt erst ermöglicht.

Um im internationalen Wettbewerb mitzuhalten, mussten Investmentbanken immer höhere Risiken eingehen, was letztendlich zu deren völligem Kollaps im Herbst 2008 führte. Dass Obama den Federal Reserve-Chef Bernanke in seiner ausufernden Gelddruckmaschinerie jetzt nicht bremst, wird sich als eine fatale Fehlentscheidung herausstellen, da mit einer inflationären Politik letztendlich der gesamte Mittelstand in den USA quasi enteignet wird.

Obamas Diagnose fehlt die Erkenntnis, dass sich durch die bisherige Politik die Kreditklemme nicht verbessert hat. Hätte er diese, dann würde er nicht einem Bailout von Banken zustimmen, sondern das Geld besser direkt den Unternehmen zur Verfügung stellen. Nur durch eine derartige Kreditluftbrücke kann verhindert werden, dass die Realwirtschaft weiter kollabiert.

Wenn es genügend Kredite für die Wirtschaft gibt, können auch die Zinsen angehoben werden, denn wenn es den USA an etwas mangelt, dann ist es eine höhere Sparquote. Diese lässt sich jedoch nicht durch niedrige Zinsen und das Verschenken von Steuergeldern an Banken realisieren, da hier falsche Anreize und Zeichen gesetzt werden.

- Exogene Abschwungfaktoren

Zwar mag es unter ökonomischen Gesichtspunkten Sinn machen, dass aktuelle Haushaltsdefizit von 10 % des Bruttosozialproduktes auf 3 % bis zum Jahr 2013 zu reduzieren, jedoch funktioniert so etwas nicht in Phasen der Rezession sondern nur in einer Phase der boomenden Wirtschaft.

In Amerika boomt jedoch nicht die Wirtschaft, sondern das Schuldenmachen und durch die Inflationierungspolitik soll dieses durch den Rest der Welt jetzt mitfinanziert werden. Wenn es nach Bernanke geht, wird man in Bälde sogar Staatsanleihen selbst aufkaufen, um das Zinsniveau niedrig zu halten.

Doch halt: Warum steigen dann die 10-jährigen und 30-jährigen Zinsen auf Staatsanleihen aktuell deutlich an? Sollte der Markt Bernankes Milchmädchenrechnung nicht tolerieren?

Obama tut gut daran zu erkennen, dass die zwei wesentlichen Kräfte, die den Wirtschaftsabschwung in den USA beschleunigen werden, exogene Faktoren sind: Erstens spricht der demographische Faktor klar dafür, dass durch das Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Berufsleben eine klare Wachstumsschwächung der US-Wirtschaft in den nächsten zwei Jahrzehnten eintritt und zweitens werden ausländische Investoren immer weniger bereit sein, der USA zu niedrigen Zinsen Geld zu leihen wenn man Helikopter-Bernanke weiter gewähren lässt.

- Erhards Vermächtnis: Die Reallöhne müssen wieder steigen!

Doch woher kann dann das Geld kommen, welches für die Restrukturierung Amerikas benötigt wird? Es kann nur von denjenigen kommen, die es über Jahrzehnte der Unter- und Mittelsicht geraubt haben, nämlich der amerikanischen Oberschicht. Wenn in einem Land die Vermögensdisparität so groß geworden ist, wie in den USA, muss hier der ökonomische Hebel angesetzt werden, wenn es wieder auswärts gehen soll.

Auch die Grosse Depression der 30er Jahre hatten ihren Ausgangspunkt in einer unglaublichen Umschichtung der Vermögen hin zu einer Minderheit. So zeigen Erhebungen der letzten Jahre, dass etwa 300.000 Amerikaner zusammen etwa soviel Einkommen erzielten wie 150 Millionen Amerikaner aus der unteren Einkommensschicht (www.nytimes.com).

Pro Person erhielt die Topgruppe der Verdiener das 440-fache an Gehalt als eine durchschnittliche Person der unteren Einkommensklasse. Damit haben sich diese Zahlen seit dem Jahr 1980 nahezu verdoppelt. Es hat nun beileibe nichts mit Sozialismus zu tun, wenn man von den so genannten Eliten, dass der Mittelschicht gestohlene Geld über höhere Steuern wieder eintreibt.

Die angebliche Wirtschaftsfeindlichkeit einer solchen Maßnahme lässt sich sofort entkräften, da es gerade die Akkumulierung von Kapital in immer weniger Händen war, welche die Weltwirtschaftskrise erst ermöglicht hat. Wenn Obama als erfolgreich die vielleicht größte Depression der Wirtschaftsgeschichte bekämpfen will, dann muss er hier ansetzen. Der Schlüssel im Erfolg seiner Wirtschaftspolitik wird darin liegen, dass die Reallöhne der unteren Einkommensgruppen und der Mittelschicht wieder ansteigen. In den USA wirft mittlerweile nur noch jeder zweite Arbeitsplatz ein Gehalt ab, welches für die Aufrechterhaltung eines Familienhaushaltes ausreicht.

Die Folge sind Doppel- oder Dreifachbeschäftigungen mit oftmals erheblichen sozialen Konsequenzen für allein erziehende Mütter, Väter und ihre Kinder. Für Ludwig Erhards Mahnung, dass der Tatbestand einer sozialen Marktwirtschaft nur dann erfüllt werden kann, wenn “echte Reallohnsteigerungen” möglich werden, war im Neoliberalismus kein Platz.

- Die Vermögensdisparität umkehren

Wenn Obama also später daran gemessen werden wird, ob seine Wirtschaftspolitik erfolgreich war, dann muss er es schaffen, die Vermögensdisparität wieder umzukehren und die 10 % der US-Bevölkerung die zwei Drittel der Vermögenswerte kontrollieren, durch höhere Steuern zur Solidarität zu zwingen.

Hätte Roosevelt in den 30er Jahren hier angesetzt wäre sein New Deal wesentlich erfolgreicher gewesen. Obama hat jetzt die Chance, der Welt zu zeigen, dass Amerika nicht nur die Rassentrennung durch seine Präsidentschaft endgültig überwinden wird, sondern auch die Einkommenstrennung, die zu einer der ungerechtesten Ökonomien geführt hat, die die Welt je gesehen hat.

Es ist eine Schande für die USA, dass mindestens 1/5 der Bevölkerung, d.h. etwa 60 Millionen Amerikaner, unterhalb der Armutsschwelle leben, während die Reichen über Jahrzehnte rauschende Feste feierten.

Seit Milton Friedman galt bei Top-Managern die Doktrin: “Wirtschaft wird in der Wirtschaft gemacht”, ohne auf Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit allzu viel Rücksicht zu nehmen. Yes we can bedeutet, dass Obama diese Doktrin durchbricht und die wahren Ursachen der aktuellen Krise erkennt und nicht nur Symptome behandelt.

—>www.wissensnavigator.com www.bankingcockpit.com, www.wallstreetcockpit.com,

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Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise erwartet Stabilisierung in Deutschland schon in den kommenden Monaten.

Der Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, rechnet in den kommenden Jahren mit einem deutlich verlangsamten Weltwirtschaftswachstum. „Die Zeiten, in denen die Weltwirtschaft um vier oder fünf Prozent wächst, sind erst einmal vorbei. Daran müssen wir uns gewöhnen“, sagt Heise in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY.

Als Grund nannte er den Abbau der immens gestiegenen Staatsschulden. „Dieses Abtragen der Schulden wird das Wachstum auf Jahre hinweg belasten“, so Heise. Eine weltwirtschaftliche Stagnation oder globale Depression erwartet der Ökonom jedoch nicht. Dafür würden die zwei Billionen Dollar schweren Rettungspakete, die geldpolitische Lockerung der Zentralbanken und die gesunkenen Öl- und Energiepreise sprechen.

Für Deutschland sieht Heise vergleichsweise optimistische Perspektiven: „Es gibt mehrere Mechanismen, die die Konjunktur stabilisieren werden, von den milliardenschweren Konjunkturprogrammen über sehr niedrige Zinsen bis hin zu nachlassenden Energie- und Rohstoffpreisen. Sie senken die Inflation, entlasten die Unternehmen und erhöhen die Kaufkraft der Verbraucher.“ Weil  Deutschland bereits seit vier Quartalen in der Rezession sei, erwartet Heise, dass „schon in den kommenden Monaten eine Stabilisierung einsetzt“.

Außerdem stehe Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten immer noch gut da, weil die Verschuldung moderat und damit die Abhängigkeit von Krediten nicht ganz so hoch sei. „Gleichzeitig punktet Deutschland mit einer hochwertigen Produktpalette, einem hohen Weltmarktanteil beim Export und gesunden Bilanzen. Diese Entwicklungen wie auch die Wirtschafts- und Sozialreformen der Politik werden sich in der nächsten globalen Erholung auszahlen“, prophezeit der Ökonom.

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Deutsche Bank erwartet katastrophalen Wirtschaftseinbruch für Deutschland in 2009: Minus 5% sicher, -10% möglich. Auch weltweit keine Hoffnung in Sicht. Globales Konjunkturprogramm gefordert. Politiker reden Lage “schön”.

Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sieht schwarz für Deutschalnd und die Welt.  Die deutsche Wirtschaft wird nach seinen Prognosen in diesem Jahr noch drastischer einbrechen als bisher angenommen.

Walter, sagte der Bild - Zeitung, die deutsche Wirtschaft werde in diesem Jahr nur dann um lediglich fünf Prozent schrumpfen, falls man ab Sommer einen richtigen Aufschwung habe. Aber es sei nicht auszuschließen, dass dieser Aufschwung ausbleibe. Deshalb sei auch ein höheres Minus nicht mehr auszuschließen.

Er warf zudem Unternehmen und Politikern vor, die derzeitige Lage schönzureden. “Unternehmen und Politik ignorieren die Wirklichkeit. Alle bisherigen Konjunkturprognosen werden bis Ostern überholt sein”, fügte der Chefökonom hinzu.

Walter hatte bisher einen BIP-Rückgang in Deutschland von bis zu vier Prozent für 2009 vorausgesagt. Angesichts der dramatischen Entwicklung forderte der Chefvolkswirt ein global abgestimmtes Programm, um die Konjunktur wieder anzuschieben. “Wir müssen uns weltweit zusammensetzen, am besten unter Führung von US-Präsident Obama”, sagte Walter. Es müsse ein koordiniertes Konjunkturprogramm auf den Weg gebracht werden, das “zu mehr privaten und staatlichen Ausgaben führt”.

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Das Wirtschaftsforum als Weissnixforum. Davos, der morsche Laufsteeg der selbsternannten Wirtschaftselite. Mit Sprechblasen gegen Finanzblasen.

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Bruno passt wie kein anderer zu dieser Stadt, die mich von Anfang an begeistert hat. Buenos Aires scheint irgendwann im vergangen Jahrhundert stehen geblieben zu sein.

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Ohne den Staat sind die Banken zumindest nach heutiger Rechnungslegung pleite - schreibt das Handelsblatt. Enteignungs-Debatte ein Hirngespinst: “Enteignen läßt sich nur, was noch einen Wert hat”.

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