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	<title>Thomas Schwarzer</title>
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      <title>Thomas Schwarzer</title>
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      <description>Thomas Schwarzer moderiert täglich die Wirtschaftssendung &#8220;Börse am Mittag&#8221; auf N24. Parallel dazu tritt er regelmäßig als Wirtschaftsexperte bei Sat1 und N24 auf. Seine Leidenschaft für das Thema Wirtschaft und Börse sowie seine kritische Herangehensweise möchte er mit den Usern in diesem Blog teilen und mit ihnen diskutieren.</description> 
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	<description>Thomas Schwarzer moderiert täglich die Wirtschaftssendung "Börse am Mittag" auf N24. Parallel dazu tritt er regelmäßig als Wirtschaftsexperte bei Sat1 und N24 auf. Seine Leidenschaft für das Thema Wirtschaft und Börse sowie seine kritische Herangehensweise möchte er mit den Usern in diesem Blog teilen und mit ihnen diskutieren.</description>
	<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:57:23 +0000</pubDate>
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		<title>GM behält Opel – die große Überraschung?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 06:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Es kam wie ein Paukenschlag kurz vor Mitternacht. Der Verwaltungsrat von General Motors bläst den Verkauf von Opel ab. Detroit wolle die Tochter nun selber sanieren und dabei die Bundesregierung um Unterstützung bitten. In einer ersten Reaktion löst die Entscheidung bei Magna Entsetzen aus. Politiker in Deutschland bedauern die Entwicklung und zeigen sich wütend, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Es kam wie ein Paukenschlag kurz vor Mitternacht. Der Verwaltungsrat von General Motors bläst den Verkauf von Opel ab. Detroit wolle die Tochter nun selber sanieren und dabei die Bundesregierung um Unterstützung bitten. In einer ersten Reaktion löst die Entscheidung bei Magna Entsetzen aus. Politiker in Deutschland bedauern die Entwicklung und zeigen sich wütend, wie Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Damit hat das Drama um Opel einen neuen, und hoffentlich letzten Höhepunkt erreicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Bei all dem Theater aus Deutscher Sicht lässt sich das Verhalten der Amerikaner durchaus nachvollziehen. Als die Entscheidung fiel, Opel abzustoßen, stand GM mit dem Rücken zur Wand. Finanzielle Hilfe musste her und zwar schnell. Selbst Tafelsilber musste verscherbelt werden. Mittlerweile sieht es bei GM anders aus. Der Konzern ist gerettet, nicht zuletzt mit Milliarden aus Washington. Die Konjunktur hat sich erholt und damit auch die Chancen wieder mehr Autos zu verkaufen. Das i-Tüpfelchen dürfte aber der Erpressungsversuch der alten Bundesregierung gewesen sein, die ihre Unterstützung nur für den Fall eines Verkaufs an Magna angeboten hatte. Da sich Amerikaner selten erpressen lassen, dürfte das für massive Verärgerung gesorgt haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Für Opel und tausende Mitarbeiter gibt es nun aber wenigstens die langersehnte Klarheit. Opel an Magna zu verkaufen war ohnehin falsch. Möglicherweise ist Magna mittlerweise sogar froh über den Ausgang. Für Opelaner ändert sich kurzfristig nichts und hoffentlich kehrt ein wenig mehr Ruhe ein. Schließlich behält man auch einen Partner, der in den letzten Jahrzehnten zwar immer wieder Druck aufgebaut, Opel aber dennoch an der langen Leine gelassen hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">So spannend und ereignisreich wie es in den letzten Monaten war, dürfte es auch weitergehen. Wie will GM Opel sanieren und welche Rolle soll dabei die Bundesregierung spielen? Wird Angela Merkel den Überbückungskredit von 1,5 Milliarden Euro zurückfordern oder zusätzliche Steuermilliarden zur Verfügung stellen? Auch Brüssel dürfte jetzt ganz genau hinschauen, schließlich konnte man dort die Entscheidung für Magna nicht nachvollziehen und forderte Aufklärung. Möglicherweise spielt GM in den bevorstehenden Verhandlungen auch diese Karte um die Bundesregierung unter Druck setzen. </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>1 Jahr nach Lehman – die Welt am Scheideweg!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 07:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ein Jahr ist es her – die Pleite von Lehman Brothers. Was in den Tagen und Wochen danach passierte, konnte sich bis dato kaum jemand vorstellen. Regierungen und Notenbanken pumpten in  abgestimmten Aktionen hunderte von Milliarden in das System um den totalen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Um haaresbreite entging die Welt der wirtschaftlichen Kernschmelze. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Ein Jahr ist es her – die Pleite von Lehman Brothers. Was in den Tagen und Wochen danach passierte, konnte sich bis dato kaum jemand vorstellen. Regierungen und Notenbanken pumpten in <span> </span>abgestimmten Aktionen hunderte von Milliarden in das System um den totalen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Um haaresbreite entging die Welt der wirtschaftlichen Kernschmelze. Das meiste, das getan wurde und immer noch getan wird, ist im Grunde genommen nichts anders als ein Akt der Hilflosigkeit. Dennoch: hätten die Beteiligten nicht so massiv eingegriffen, wäre die Welt heute mit Sicherheit eine andere. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">In den letzten zwölf Monaten wurden die großen Brände mit Unmengen von Löschschaum bedeckt. Einige Brandherde sind erstickt, andere bekommen immer noch genügend Sauerstoff. Darüber hinaus vernebelt der Löschdampf weiterhin den Blick auf das gesamte Ausmaß des Desasters. Welche Summen locker gemacht wurden, lässt sich nur ansatzweise schätzen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich geht von insgesamt 50 Billionen Dollar aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">365 Tage nach der Pleite rangeln Politiker, Regulierer und Banker weiterhin um die Konsequenzen. Bislang wurde nichts Vernünftiges auf den Weg gebracht. Und mit jedem Tag schwinden die Hoffnungen, dass es eines Tages Maßnahmen geben wird, die eine Wiederholung der Ereignisse verhindern. Die Regierungen stehen vor der großen Herausforderung neue Spielregeln aufzustellen und gleichzeitig den Kapitalismus atmen zu lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Die Weltkonjunktur hat sich in den letzten Monaten auf den ersten Blick einen Schritt vom Abgrund entfernt. Aber der Schein trügt. Noch immer gibt es erhebliche Gefahren und große Teile der Wirtschaft sind derzeit verzerrt und werden künstlich am Leben erhalten. Sollte es erneut zu einem harten Rückschlag kommen, dürfte sich die Wirtschaft für längere Zeit nicht mehr erholen. In der Tat müssten wir von mindestens einem verlorenen Jahrzehnt sprechen. Sollte das zarte Pflänzchen Erholung weiter wachsen, könnte der Motor schnell anspringen und uns eine längere Phase des Wachstums bescheren. Die Welt befindet sich derzeit an einem Scheideweg.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was bedeutet das alles für den Anleger? Ist Gold die einzige sinnvolle Investition? Wird die Rallye an den Aktienmärkten trotzdem weitergehen weil billiges Geld die Märkte antreibt? Diskutieren Sie mit. </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Öko-Strom aus Afrika – die Zukunft oder Milliardengrab?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Unternehmen planen eines der größten Öko-Projekte in der Geschichte. Ein Konsortium aus 20 Unternehmen will in Afrika riesige Solarkraftwerke bauen und deutsche Haushalte damit versorgen. Insgesamt sollen 400 Milliarden Euro investiert werden. Schon in zehn Jahren soll Deutschland mit Wüstenstrom versorgt werden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. 
 
Zum Konsortium sollen die Münchener Rückversicherung, Siemens, RWE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Deutsche Unternehmen planen eines der größten Öko-Projekte in der Geschichte. Ein Konsortium aus 20 Unternehmen will in Afrika riesige Solarkraftwerke bauen und deutsche Haushalte damit versorgen. Insgesamt sollen 400 Milliarden Euro investiert werden. Schon in zehn Jahren soll Deutschland mit Wüstenstrom versorgt werden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Zum Konsortium sollen die Münchener Rückversicherung, Siemens, RWE und die Deutsche Bank gehören. Die Federführung habe dabei der Versicherungsriese, so die Tageszeitung. Die Liste aller Teilnehmer sei noch unter Verschluss. Bereits für den 13. Juli sei das erste Treffen aller beteiligten Firmen anvisiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Der Hintergrund dieser Idee liegt natürlich auf der Hand. Die Abhängigkeit von Rohstoffen und Lieferanten soll reduziert werden. Außerdem würde etwas gegen den Klimawandel getan. Darüber hinaus könnte das Image der deutschen Wirtschaft aufpoliert werden. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Die Idee ist nicht neu. Schon seit Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Stromerzeugung in den Regionen, in denen Sonnenenergie am besten genutzt werden kann. Allerdings wurden die meisten Projekte nicht umgesetzt – und auch dieses dürfte scheitern. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">400 Milliarden Euro lassen sich von der privaten Wirtschaft nur schwer finanzieren. Das Konsortium müsste eventuell die Bundesregierung mit ins Boot holen. Ob ein Engagement des Bundes realisierbar ist, hängt letztendlich auch vom Ausgang der Bundestagswahl ab. Derzeit deutet vieles auf einen schwarz/gelben Sieg hin. Und damit dürften die Chancen auf eine staatliche Beteiligung sinken. Außerdem würde auf der einen Seite zwar die Abhängigkeit verringert, auf der anderen würde man sich aber in die Hände einer afrikanischen Regierung begeben. In Frage kommen also nur Länder, die politisch stabil sind. Und die sind in Afrika schwer zu finden. Darüber hinaus ist es mehr als fraglich, ob sich solch ein Megaprojekt tatsächlich rechnet und Strom wirtschaftlich produziert werden kann. Die Gefahr ist groß, dass ein Milliardengrab entsteht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Unabhängig vom Ausgang, lässt sich nur schwer nachvollziehen, warum sich einige der größten und rennomiertesten deutschen Konzerne gerade jetzt mit solch einem Projekt befassen. Als gäbe es keine anderen Probleme. Deutschland steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit der großen Depression. Die Auftragseingänge brechen mit Rekordgeschwindigkeit ein, dem Mittelstand steht das Wasser bis zum Hals und bekommt kaum noch Kredite. Viele Unternehmer müssen Personal entlassen, die Großen überbrücken noch mit Kurzarbeit. Für mich sollten die Ressourcen, die für den Afrika-Strom gebündelt werden, in sinnvollere Tätigkeiten gesteckt werden. <span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Radikalumbau bei Arcandor – Kernproblem verfehlt!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Es kommt einem vor wie ein Deja-vu-Erlebnis. Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor steht erneut kurz vor der Pleite. 
 
Schon einmal war Arcandor in einer ähnlichen Situation. Ende 2004 wurden Milliardenlöcher bekannt. Für das Gesamtjahr schockte das Unternehmen mit einem Verlust von mehr als 1,6 Milliarden Euro. Zuerst kam Christoph Achenbach, dann Thomas Middelhoff. Der ehemalige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Es kommt einem vor wie ein Deja-vu-Erlebnis. Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor steht erneut kurz vor der Pleite. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Schon einmal war Arcandor in einer ähnlichen Situation. Ende 2004 wurden Milliardenlöcher bekannt. Für das Gesamtjahr schockte das Unternehmen mit einem Verlust von mehr als 1,6 Milliarden Euro. Zuerst kam Christoph Achenbach, dann Thomas Middelhoff. Der ehemalige Bertelsmann-Manager verpasste dem Unternehmen einen neuen Namen und verkaufte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Starbucks, SinnLeffers, Runners Point, DSF und viele andere Beteiligungen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Jetzt braucht Arcandor bis Juni erneut mindestens 650 Millionen Euro. Insgesamt lasten 2,6 Milliarden Euro an Schulden auf dem Konzern. Wieder einmal steht das Unternehmen mit dem Rücken zur Wand. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Vor einigen Wochen hat der frühere Telekom-Finanzchef Karl-Gerhard Eick das Ruder übernommen, der nun ein neues Rettungskonzept vorgelegt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Im Kern sollen die Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören und sanierungsbedürftig sind in eine neue Einheit überführt und dort „weiterentwickelt“ werden. Dazu gehören 115 Technikcenter und 1.500 Shops von Quelle sowie acht Filialen und die drei Premiumhäuser von Karstadt. Darüber hinaus wird der Einkauf von Karstadt und Primondo gebündelt. Ziel ist es, dadurch langfristig 350 Millionen Euro einzusparen. Thomas Cook soll weiterhin zum Kerngeschäft gehören. Hier sind keine Veränderungen geplant. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Reichen die Pläne aus um die Banken und möglicherweise auch die Bundesregierung vom langfristigen und dauerhaften Erfolg zu überzeugen? <span> </span>Wohl kaum. Karl-Gerhard Eick geht einen alten Weg und setzt das fort, was auch schon seine Vorgänger getan haben. Weitere Teile abspalten, den Schrumpfungsprozess fortsetzen und Synergien im Einkauf erzielen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Das Konzept trägt wieder einmal die Handschrift eines reinen Finanzexperten und verfehlt zum Teil das eigentliche Kernproblem. Dem Einkauf bei Karstadt fehlt der „Aha-Effekt, das Besondere. Das normale Warenhaus bietet kein Einkaufserlebnis, es gibt wenige Gründe in einer Karstadt-Filiale einzukaufen. Die Häuser haben zudem kein klares Profil aus dem hervorgeht, welcher Kunde angesprochen werden soll. Auch ein Verkauf der drei Premiumhäuser, zu dem Arcandor möglicherweise gezwungen werden könnte, wäre der falsche Weg. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Nicht wenige werfen mittlerweile die Frage auf, ob Arcandor überhaupt saniert werden kann? Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Ein Weg wäre, das Unternehmen in die Insolvenz zu schicken und den profitablen Bereich Thomas Cook dabei herauszulösen. Für die beiden anderen Geschäftsfelder müssten Käufer gefunden werden. Dieses Szenario würde aber massive Einschnitte nach sich ziehen, nicht nur für Gläubiger, sondern auch für die Mitarbeiter. <span> </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Karl-Gerhard Eick ist nicht zu beneiden. Er muss die Karre aus dem Dreck ziehen, Fehler seines Vorgängers Middelhoff korrigieren. Ihm ist bei seiner Mission viel Glück zu wünschen. Er muss den Spagat schaffen, den Konzern finanziell auf gesunde Beine zu stellen und gleichzeitig den Einkauf bei Karstadt oder Quelle zu einem Erlebnis zu machen. Ein grundlegender Imagewechsel ist zwingend notwendig. Nur auf die Kosten zu schauen, wird langfristig keinen dauerhaften Erfolg bringen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Diskutieren Sie mit&#8230; </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>G20-Gipfel – Masterplan zur Rettung der Welt?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 06:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Der große Gipfel von London ist vorbei, mit Superlativen wird nicht gespart. US-Präsident Obama spricht von einem „Wendepunkt im Streben nach wirtschaftlicher Erholung“ und bezeichnet die Ergebnisse als „historisch“. Für Bundeskanzlerin Merkel ist die Abschlusserklärung ein „Dokument des Handelns“. 
 
Dabei herausgekommen ist ein Kommunique, bestehend aus neun Seiten und 29 Einzelpunkten. Im Kern haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Der große Gipfel von London ist vorbei, mit Superlativen wird nicht gespart. US-Präsident Obama spricht von einem „Wendepunkt im Streben nach wirtschaftlicher Erholung“ und bezeichnet die Ergebnisse als „historisch“. Für Bundeskanzlerin Merkel ist die Abschlusserklärung ein „Dokument des Handelns“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Dabei herausgekommen ist ein Kommunique, bestehend aus neun Seiten und 29 Einzelpunkten. Im Kern haben sich die Chefs der 20 größten Volkswirtschaften auf folgende große Maßnahmenschwerpunkte verständigt. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Stärkere Regulierung der Finanzmärkte. Dazu soll eine neue Aufsichtsbehörde geschaffen werden, kurz FSB. Das „Financial Stability Board“ soll in erster Linie Ungleichgewichte und Blasen aufspüren und Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren entwickeln. Alle Institutionen, unter anderem Hedge Fonds und Private Equity-Gesellschaften, sollen stärker überwacht werden. Steueroasen sollen trockengelegt werden. Dazu wurde bereits eine schwarze Liste der OECD veröffentlicht, auf der allerdings nur vier Länder aufgeführt sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Mehr Geld zur Stabilisierung der Weltkonjunktur. Insgesamt werden dem IWF und der Weltbank gut eine Billion Dollar zur Verfügung gestellt. Damit sollen kleinere und schwächere Länder gestützt und der Welthandel stabilisiert werden. Außerdem wurde eine beispiellose fiskalpolitische Expansionspolitik angekündigt. Rund 5 Billionen Dollar sollen in das System gepumpt werden. Dazu zählen allerdings schon eingeleitete Maßnahmen, wie die Konjunkturpakete der Amerikaner. Die USA konnten sich mit ihren Forderungen nach weiteren Konjunkturpaketen nicht durchsetzen. Außerdem soll der IWF umfassend umgebaut werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Es ist angeblich das größte und umfassendste Konjunktur- und Maßnahmenpaket der Geschichte. Wir erinnern uns – Ziel war es, die </span><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Finanzmärkte kurzfristig zu stabilisieren, das Finanz- und Wirtschaftssystem langfristig zu reformieren und Maßnahmen einzuleiten, um die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was bringen uns die Ergebnisse tatsächlich? Nun, der G20-Gipfel hätte schon viel früher stattfinden müssen, spätestens unmittelbar nach der Lehman-Pleite. Viele der 29 Einzelmaßnahmen sind zwingend notwendig, die Finanzwelt braucht mehr Regulierung. Wichtig ist, dass die getroffenen Vereinbarungen schnell umgesetzt werden, denn bislang sind es nur Versprechungen. Sollte dies gelingen, was ich derzeit bezweifele, können die Ergebnisse zu einer deutlichen Verbesserung der Situation führen. Wunder darf man vom G20-Gipfel selbstverständlich nicht erwarten. Das, was dabei herausgekommen ist, ist ein weiterer Lösungsansatz in einer komplexen und beispiellosen Wirtschaftskrise, die ganz klar Parallelen zur Weltwirtschaftskrise der Dreißiger Jahre aufweist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was halten Sie vom Gipfel? </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>US-Regierung wirft GM-Chef raus – Sanierungskonzept abgelehnt</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Thomas-Schwarzer/2009/03/30/us-regierung-wirft-gm-chef-raus-%e2%80%93-sanierungskonzept-abgelehnt/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 05:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für eine Hammermeldung gleich am Montagmorgen. Die US-Regierung lehnt das Sanierungskonzept der beiden Autobauer General Motors und Chrysler ab und wirft GM-Chef Rick Wagoner raus. Außerdem wird ein Großteil des GM-Direktoriums ausgetauscht. 
 
Damit macht Präsident Obama deutlich, was er vom Manager, seinen Sanierungsbemühungen und seinem Verhalten hält – nämlich gar nichts. Die US-Regierung hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was für eine Hammermeldung gleich am Montagmorgen. Die US-Regierung lehnt das Sanierungskonzept der beiden Autobauer General Motors und Chrysler ab und wirft GM-Chef Rick Wagoner raus. Außerdem wird ein Großteil des GM-Direktoriums ausgetauscht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Damit macht Präsident Obama deutlich, was er vom Manager, seinen Sanierungsbemühungen und seinem Verhalten hält – nämlich gar nichts. Die US-Regierung hat vom arroganten Auftreten des GM-Bosses, seiner Unfähigkeit Konzepte auszuarbeiten und seiner Hinhaltetaktik die Nase gestrichen voll. Präsident Obama und seine Task-Force übernehmen quasi die Führung beim amerikanischen Opel-Mutterkonzern GM. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Wagoner wird verantwortlich gemacht für eine beispiellose Krise. Unter seiner neunjährigen Führung hat GM allein in den letzten vier Jahren einen Verlust von 80 Milliarden Dollar angehäuft. Er hat fast bis zum Schluss an einer verfehlten Modellpolitik festgehalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Als Nachfolger von Wagoner tritt der bisherige Vize Fritz Henderson an, der bislang auch Europa-Chef war. Er hat nun 60 Tage Zeit einen neuen Sanierungsplan zu erarbeiten. Bis dahin bekommt GM weitere Staatshilfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Für die Tochter Opel geht die Zitterpartie damit weiter. Geklärt ist noch lange nichts. Erst einmal geht alles weiter wie bisher. Welche Rolle Opel im neuen Sanierungskonzept spielen wird, ist derzeit völlig offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Ist das Handeln der US-Regierung richtig? Ist Wagoner alleinverantwortlich für die katastrophale Situation bei GM? Wie könnte ein neues Sanierungskonzept aussehen und wie sieht die Zukunft von Opel aus? Diskutieren Sie mit. </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hypo Real Estate – hat die Politik versagt?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 06:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Der Horror rund um die Katastrophenbank Hypo Real Estate nimmt kein Ende. 
 
Wie aus einem geheimen Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervorgeht, könnte das Ausfallrisiko auf bis zu 60 Prozent der Bilanzsumme ansteigen. Daraus ergibt sich der kaum vorstellbare Betrag von rund 235 Milliarden Euro, also eine knappe Viertel Billion. Geld, für das der Staat, also der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Der Horror rund um die Katastrophenbank Hypo Real Estate nimmt kein Ende. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Wie aus einem geheimen Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervorgeht, könnte das Ausfallrisiko auf bis zu 60 Prozent der Bilanzsumme ansteigen. Daraus ergibt sich der kaum vorstellbare Betrag von rund 235 Milliarden Euro, also eine knappe Viertel Billion. Geld, für das der Staat, also der Steuerzahler, einspringen müsste. Das sprengt alles, was man sich bisher vorstellen konnte. Nur zum Vergleich: der gesamte Haushalt der Bundesrepublik Deutschland liegt in diesem Jahr bei gut 283 Milliarden Euro. Für Bildung und Forschung werden gut neun Milliarden, für Familien rund sechs Milliarden und für Gesundheit knapp drei Milliarden ausgegeben. Manch einer fasst sich dabei an den Kopf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Ein Chaos bei dem die Politik und die Aufsichtsbehörden versagt haben? Das soll jetzt durch einen Untersuchungsausschuss geklärt werden. Die drei Oppositionsparteien verständigten sich auf eine entsprechende Untersuchung. Im Kern geht es um die Frage, was und vor allen Dingen wann wusste die Regierung was? Und ob sie angemessen und rechtzeitig auf die Schieflage reagiert hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Angeblich wurde Finanzminister Steinbrück erst nach dem 22. September 2008 über die dramatische Lage informiert. Die Opposition bezweifelt das. Sie argumentiert damit, dass bereits im Februar ein Finanz- und Risikobericht angefordert wurde mit Hinweisen auf eine liquiditätsseitige Anfälligkeit. Außerdem habe die BaFin seit Februar wöchentliche Liquiditätsberichte erhalten. Darüber hinaus sei das Fachreferat im Finanzministerium informiert gewesen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Die Schieflage der HRE wurde offiziell am 29. September verkündet – Herr Steinbrück wurde wie gesagt am 22. in Kenntnis gesetzt. Die Opposition fragt nun, was in dieser einen Woche passiert ist und vermutet einen handfesten Skandal. Ihrer Meinung nach seien in der Nacht vom 28. auf den 29. September alle Schadensersatzansprüche gegen den früheren Besitzer, die Hypo Vereinsbank, verjährt. Die Regierung weist den Vorwurf zurück. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Der Schrecken ohne Ende setzt sich fort. Pleiten, Pech und Pannen soweit das Auge reicht. Stünde nicht unser aller Geld auf dem Spiel, würde man das Thema und die ganze Bank so schnell wie möglich auf den Mond schießen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Diskutieren Sie mit. Ist die HRE tatsächlich eine systemrelevante Bank und muss damit gerettet werden? Hat nicht nur das Management sondern auch die Politik komplett versagt? Wie sehen Sie die Rolle des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Georg Funke der im Jahr 2007 ein Gehalt von knapp 1,9 Millionen Euro erhalten hat und nur von der Politik aus dem Amt gedrängt werden konnte?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AIG-Strafsteuer - Amerika stellt Manager an den Pranger</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 06:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Was derzeit im Mutterland des Kapitalismus so alles passiert – man reibt sich die Augen. Jahrelang wurden Boni von der Gesellschaft akzeptiert und gehörten zum guten Ton, jetzt bricht ein bislang einmaliger Sturmlauf gegen Manager und deren Sonderzahlungen aus. Ein ganzes Land geht auf die Barrikaden. Präsident Obama ist entrüstet und bringt im Eiltempo neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was derzeit im Mutterland des Kapitalismus so alles passiert – man reibt sich die Augen. Jahrelang wurden Boni von der Gesellschaft akzeptiert und gehörten zum guten Ton, jetzt bricht ein bislang einmaliger Sturmlauf gegen Manager und deren Sonderzahlungen aus. Ein ganzes Land geht auf die Barrikaden. Präsident Obama ist entrüstet und bringt im Eiltempo neue Gesetze auf den Weg. Ein Senator ruft zum Selbstmord auf und Gelder werden freiwillig zurückgezahlt. Manager bekommen Morddrohungen per eMail. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit ein Gesetz für eine neue Sondersteuer verabschiedet. Demnach sollen Manager auf Bonuszahlungen 90 Prozent Steuern zahlen. Das Gesetz soll für alle Manager mit einem Mindesteinkommen von 250.000 Dollar gelten, die bei Konzernen arbeiten, die mindestens 5 Milliarden Dollar Staatshilfe erhalten haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Als nächstes findet eine Abstimmung im Senat statt. Hier liegt ein Entwurf vor, der eine 70-prozentige Steuer vorsieht. Sollte das Gesetz im Senat verabschiedet werden, gehen die Vorlagen in den Vermittlungsausschuss der beide in Einklang bringen muss. Mit einem Ergebnis wird in Kürze gerechnet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Hintergrund sind die Bonuszahlungen des einst größten Versicherungskonzerns AIG. Am vergangenen Sonntag zahlte AIG zahlreichen Managern 165 Millionen Dollar an Sonder-Zulagen aus. Im Herbst des vergangenen Jahres musste AIG durch die US-Regierung vor dem Kollaps gerettet werden. Seitdem wurde der Versicherer mit rund 180 Milliarden Dollar vollgepumpt und ist mittlerweile zu 80 Prozent in Staatsbesitz. Für 2008 verbucht AIG den unfassbaren Verlust von fast 100 Milliarden Dollar. Gezahlt wurde ein Großteil der Boni gerade an Manager jener Finanzsparte, die AIG zu Fall gebracht hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Die Bonuszahlungen durch Steuergelder haben einen bislang einmaligen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Bis hinauf zum Präsidenten geht Amerika auf die Barrikaden. Der Zorn geht sogar soweit, dass ein Senator die Manager nicht zu einer Entschuldigung, sondern zum Selbstmord auffordert. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Unterm dem Druck der Öffentlichkeit und der Politik ruderte AIG-Chef Liddy jetzt zurück. Er rief alle Manager auf, die Hälfte der Sonderzahlungen freiwillig zurückzugeben. Einige sollen den Anweisungen bereits gefolgt sein. Unterdessen verhandelt Liddy mit der Staatsanwaltschaft um die Veröffentlichung der Empfänger. Bislang weigert sich der Manager, weil er und seine Kollegen bereits Morddrohungen erhalten hätten. In einer soll es tatsächlich geheißen haben: Alle Manager sollten hingerichtet werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was passiert in diesen Monaten in den USA? Eine komplette Abkehr vom Kapitalismus? Eine Hetzjagd auf Manager? Hat die Gesellschaft aus diesem Finanzdesaster überhaupt etwas gelernt oder wird es Auswüchse des Kapitalismus immer wieder geben? Sollte Deutschland auch eine Gier-Steuer für Manager einführen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Guttenbergs USA-Reise: viele Fragen – keine Antworten?</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Thomas-Schwarzer/2009/03/18/guttenbergs-usa-reise-viele-fragen-%e2%80%93-keine-antworten/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 06:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Was ist von der Reise des Wirtschaftsminister denn jetzt halten? Irgendwie hat man das „Weder-Fisch-noch-Fleisch-Gefühl“. Klar, den ganz großen Durchbruch, schon gar nicht die Rettung von Opel, hatte niemand erwartet. Dafür ist das Chaos rund um GM einfach zu gewaltig. Zu lange spielt GM schon auf Zeit und fährt eine Verschleierungstaktik. Mit der perfekt in Szene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Was ist von der Reise des Wirtschaftsminister denn jetzt halten? Irgendwie hat man das „Weder-Fisch-noch-Fleisch-Gefühl“. Klar, den ganz großen Durchbruch, schon gar nicht die Rettung von Opel, hatte niemand erwartet. Dafür ist das Chaos rund um GM einfach zu gewaltig. Zu lange spielt GM schon auf Zeit und fährt eine Verschleierungstaktik. Mit der perfekt in Szene gesetzten Reise hat der Minister vermutlich auch selber eine zu große Erwartungshaltung aufgebaut. Wie auch immer, die Luft ist jetzt erst einmal raus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Im Gepäck hat er jede Menge Zugeständnisse. US-Finanzminister Geithner verspricht eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung auf höchster Ebene. Außerdem soll es einen unabhängigen Koordinator geben der zwischen den Parteien vermittelt. GM ist nun doch mit einer Minderheitsbeteiligung zufrieden und ist bereit, weitere Mittel in das europäische Modell einzubringen. Darüber hinaus will GM einen Teil der Patente an Opel zurückgegeben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Auch wenn der schnelle Erfolg ausblieb, Opel selbstverständlich noch lange nicht gerettet ist und tragfähige Konzepte sowohl von GM als auch Opel fehlen, so ist die Reise von Herrn zu Guttenberg durchaus als Erfolg zu werten. Das ist mehr als fair. Er hat der GM-Führung und der Politik Zugeständnisse abgerungen, die sonst am Telefon nicht möglich gewesen wären. Auch hat er die gesamte Opel-Problematik stärker in den Fokus der Verantwortlichen gerückt. Für GM war Opel zuvor eine Baustelle auf einem fernen Planeten mit ganz viel Wasser dazwischen, mit der man nicht so richtig wusste wie es weitergehen sollte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Allerdings setzt sich Herr zu Guttenberg damit weiter unter Druck. Er zieht jetzt die Fäden, er ist der Opel-Minister der den Autobauer retten muss. Niemand sonst ist für dieses Projekt verantwortlich. Scheitert die Rettung, wird er dafür verantwortlich gemacht. Dann wird nicht nur seine USA-Reise in Frage gestellt, sondern möglicherweise seine gesamte Person. Die Pressegespräche dürften dann nicht mehr ganz so kuschelig sein, wie die jetzt in den USA. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Wie sehen Sie die Reise des Ministers – viel heiße Luft und eine nette Wahlkampfveranstaltung oder ein echter Erfolg im Sinne der Rettung von Opel? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Christopher Flowers – Einer gegen Alle</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Thomas-Schwarzer/2009/03/17/christopher-flowers-%e2%80%93-einer-gegen-alle/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 06:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schwarzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Im Kampf um die Zukunft der Quasi-Pleitebank Hypo Real Estate gerät Großaktionär Christopher Flowers immer mehr unter Druck. Vor dem Finanzausschuss des Bundestages stärkte nahezu die gesamte Finanzprominenz der Bundesregierung den Rücken. Nach Ansicht des Chefs der Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, brauche die Politik diese „letzte Patrone“. Auch Soffin-Chef Hannes Rehm sagte, der Staat brauche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Im Kampf um die Zukunft der Quasi-Pleitebank Hypo Real Estate gerät Großaktionär Christopher Flowers immer mehr unter Druck. Vor dem Finanzausschuss des Bundestages stärkte nahezu die gesamte Finanzprominenz der Bundesregierung den Rücken. Nach Ansicht des Chefs der Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, brauche die Politik diese „letzte Patrone“. Auch Soffin-Chef Hannes Rehm sagte, der Staat brauche absolute Sicherheit. Und Bundesbank-Präsident Axel Weber brachte die Frage auf, ob der Wert des Unternehmens überhaupt noch im positiven Bereich sei. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Mindestens drei Euro will der US-Investor für seine 24 Prozent am Immobilienfinanzierer haben, am besten noch fünf. Am Montag wurde ganz deutlich: die Chancen, nur annähernd soviel Geld zu bekommen, schwinden von Minute zu Minute. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Die HRE braucht dringend neues Kapital. Flowers ist bislang offenbar nicht bereit „frisches“ nachzuschießen. Eine Pleite der HRE würde nach Ansicht von Experten zu einer unkalkulierbaren Belastung für das Finanzsystem werden. Außerdem wären damit das Geld und die Garantien, die der Bund bisher eingebracht hat, stark ausfallgefährdet. Immerhin 102 Milliarden Euro. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Aus diesen Gründen ist die Regierung fest entschlossen, die absolute Kontrolle über die HRE zu erlangen. Und dazu braucht sie die Anteile von Flowers. Sollte er sich zu einem &#8220;fairen&#8221; Preis freiwillig davon trennen, droht ihm die Zwangsenteignung. Dagegen wehrt sich Flowers mit Händen und Füßen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 10pt;font-family: Verdana">Darf die Regierung überhaupt zu diesem letzten Mittel greifen? Muss die HRE tatsächlich von der Bundesregierung komplett übernommen werden oder reichen nicht auch 75 Prozent? Oder wäre der Imageschaden für den Investitionsstandort Deutschland bei einer Zwangsenteignung nicht viel zu groß? Diskutieren Sie mit. </span></p>
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