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	<title>Unterwegs</title>
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      <description>Ulrike Homuth möchte mit ihren Lesern die Welt erkunden – und die fängt bereits vor der eigenen Haustür an. Als Entertainment Managerin ist sie auf den AIDA Clubschiffen unterwegs und reist auch privat gerne durch die Weltgeschichte. Kommen Sie doch mit!</description> 
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	<description>Ulrike Homuth möchte mit ihren Lesern die Welt erkunden – und die fängt bereits vor der eigenen Haustür an. Als Entertainment Managerin ist sie auf den AIDA Clubschiffen unterwegs und reist auch privat gerne durch die Weltgeschichte. Kommen Sie doch mit!</description>
	<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:13:07 +0000</pubDate>
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		<title>Letzter Aufruf</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Homuth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hört sie auf allen Flughäfen dieser Welt, permanent und in jeder Sprache: die letzten Aufrufe. „Passagier Backfisch, gebucht nach Kopenhagen (!), wird gebeten, sich umgehend am Flugsteig XY einzufinden.“ Und wer hat noch nicht  damit gerechnet, dass gleich der eigene Name fällt? Das passiert jedoch selten, wenn man in letzter Sekunde und größter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hört sie auf allen Flughäfen dieser Welt, permanent und in jeder Sprache: die letzten Aufrufe. „Passagier Backfisch, gebucht nach Kopenhagen (!), wird gebeten, sich umgehend am Flugsteig XY einzufinden.“ Und wer hat noch nicht  damit gerechnet, dass gleich der eigene Name fällt? Das passiert jedoch selten, wenn man in letzter Sekunde und größter Eile zum Gate hastet. Wachsamkeit ist allerdings angesagt, wenn man auf einem Zwischenstopp mehrere Stunden auf dem Flughafen sitzt, selbst wenn man nicht einschläft. Die Gefahr, nach dem 8. Kaffee die Zeit zu vergessen, ist groß und Gatewechsel gerne genommen, um die Spannung zu erhöhen. „Passagier Homuth, gebucht nach Berlin Tegel, bitte begeben Sie sich umgehend zu Flugsteig D“. Ich war tatsächlich gemeint!  Vor Schreck ließ ich glatt die Zeitschrift fallen, in der ich gelangweilt geblättert hatte, da die Zeit absolut nicht vergehen wollte.  Nun stürzte ich zum genannten Gate, wo mich ein Steward, der überhaupt nicht in Eile zu sein schien, freundlich begrüßte und um etwas Geduld bat,  denn wir müssten noch auf den Zubringerbus warten. Fehlte nur noch, dass er mir nen Kaffee anbot mit den Worten:  &#8220;Ach Frau Homuth, schön dass  Sie uns die Ehre geben und auch endlich das Gate gefunden haben, nehmen Sie Milch und Zucker&#8230;?&#8221; Vielleicht suchte Guido Cantz ja auch schon nach neuen Motiven für &#8220;Verstehen Sie Spaß?&#8221;. Ich schaute mich in der Halle um, aber ich war tatsächlich die Einzige. Der Bus kam, lud mich ein und fuhr mit mir ganz alleine über das Rollfeld zum Flugzeug. Der Busfahrer grinste. ‚Schon wieder so eine Verpeilte’, schien er zu denken. Ich konnte diese exklusive Fahrt  leider nicht so richtig genießen. Jetzt gibt’s bei Einstieg bestimmt gleich ne La Ola, dachte ich,  aber nicht vor Freude&#8230; Doch meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Vielleicht hätte ich mir für meinen großen Auftritt wenigstens noch mal die Haare kämmen sollen - so viel konzentrierte Aufmerksamkeit bekommt man ja auch nicht alle Tage. Kurz darauf hörte ich schon „Boarding completed“, was mir immerhin den Mut gab, mich in eine komplett freie Sitzreihe zu setzen. Schließlich kam ja keiner mehr.. Und eines weiß ich mit ziemlicher Sicherheit: das  nächste Mal, wenn es  wieder heißt, die Maschine sei zum Einstieg bereit, werde ich mich so entspannt, wie es in dieser Situation geht, zurücklehnen, um mir dann in aller Ruhe den besten Platz auszusuchen.   Man ist ja lernfähig. Allerdings sei hinzugefügt, dass diese Taktik für Easy Jet Flüge nicht geeignet ist&#8230;</p>
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		<title>Do buy in Dubai</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 22:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Homuth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Höher, weiter, schneller, größer - kein Superlativ könnte diese Stadt exakt beschreiben. Neben den höchsten Wolkenkratzern und größten Einkaufszentren gibt es fast nichts, was hier unmöglich wäre: ob Ski fahren oder Eislaufen bei 40Grad Außentemperatur, Boot fahren auf künstlich angelegten Gewässern, Kaffee trinken in einer der zahlreichen Malls oder eben shoppen. Dubai assoziiert &#8220;Do buy&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höher, weiter, schneller, größer - kein Superlativ könnte diese Stadt exakt beschreiben. Neben den höchsten Wolkenkratzern und größten Einkaufszentren gibt es fast nichts, was hier unmöglich wäre: ob Ski fahren oder Eislaufen bei 40Grad Außentemperatur, Boot fahren auf künstlich angelegten Gewässern, Kaffee trinken in einer der zahlreichen Malls oder eben shoppen. Dubai assoziiert &#8220;Do buy&#8221;.  Shopping Malls haben hier in etwa die Funktion von Spielplätzen oder Freizeitparks, und zwar für die ganze Familie! Wer jemals in Berlin die Familienkarawanen beobachtet hat, die mit Aufkommen der ersten Sonnenstrahlen zum Grillen in den Tiergarten ziehen, hat nur ansatzweise eine Vorstellung davon, was sich in den mittlerweile 40 Einkaufszentrentren in Dubai abspielt.  Nicht ohne Grund, denn diese sind  klimatisiert und bieten neben zahlreichen Geschäften auch unzählige Freizeitangebote der Superlative - die Skipiste (natürlich die größte Indoor Skipiste der Welt) ersetzt den Winterurlaub, das überdimensionale Aquarium den Besuch im Zoo. Die Eislaufhalle hat olympisches Ausmaß und der Gold-Souk ist natürlich ein detailgetreuer Abklatsch eines traditionellen Goldmarktes..  Ob jung oder alt - hier ist für jeden etwas dabei.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-51" src="http://blog.newsxl.com/Unterwegs/files/2009/08/dubai-11-224x300.jpg" alt="dubai-11" width="224" height="300" /></p>
<p><!--[if gte vml 1]&gt;                    &lt;![endif]--><!--[if !vml]--></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><img class="size-medium wp-image-52" src="http://blog.newsxl.com/Unterwegs/files/2009/08/dubai1-224x300.jpg" alt="...wo Kommerz regiert, wird man auch in Sachen Werbefläche erfinderisch.." width="224" height="300" /><em> &#8230;Wo Kommerz  regiert, wird man auch in Sachen Werbefläche erfinderisch&#8230;</em></dt>
</dl>
</div>
<p>So ist es kein Wunder, dass sich mein Eindruck von Dubai in einer Mischung aus Staunen, Respekt und Befremden äußerte: Respekt einerseits, dass in  so kurzer Zeit aus einem Fischerdorf diese Stadt der Superlative entstehen konnte, Befremden andererseits ob all des Überflusses, des Artifiziellen, des Anscheins, die ganze Welt in allem übertrumpfen zu wollen und der Selbstverständlichkeit, mit der damit umgegangen wird. Alles wirkt künstlich, und doch scheint es eine Menge Menschen hierher zu ziehen, um zumindest zeitweise von diesem Wohlstand zu profitieren.  Wochenendtouristen fliegen zur besten Wintersportzeit nach Dubai, um in einer Halle (!) bei tropischen Aussentemperaturen Ski zu fahren, in einem der 46 Fünf-Sterne-Hotels zu übernachten (die mittlerweile zum Teil sogar erschwinglich sind, denn die Finanzkrise hat auch vor Dubai nicht Halt gemacht) und die angesagteste Mode mit nach Hause zu nehmen, auch wenn sie hier keinen Cent günstiger ist, als daheim. Dabei zu sein, ist alles. Unter all der künstlichen Perfektheit bleibt wenig Platz für Ursprüngliches, gerade mal 20Prozent der Einwohner sind Einheimische. Mein persönliches Highlight in Dubai war nicht der Besuch der Sky Bar im Burj Al Arab und auch nicht das Schlendern durch die Dubai Mall oder der Blick auf den Burj Dubai, den höchsten Wolkenkratzer der Welt, sondern ein Superlativ der handgemachten Art, bei dessen Perfektion mir der Mund offen stehen blieb: die  Show &#8220;Alegria&#8221; im Cirque du Soleil - echte Kunst in einer Oase der Künstlichkeit.</p>
<p>Und soll ich Ihnen verraten, wann ich mich wieder richtig heimisch gefühlt habe? Als ich in Berlin am Flughafen in den Bus stieg, und der Berliner Busfahrer in der mir vertrauten Berliner Art durch das Mikrofon brüllte: &#8221; Wenn die Dame ma ihren Astralkörper aus der Einjangstür bewejen würden, dann könnte ick och losfahrn. Also alle ma uffrückn!&#8221; Da war nichts gekünstelt und ich hatte das gute Gefühl, wieder zu Hause zu sein.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Zuvorkommender Zug</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Unterwegs/2009/03/10/zuvorkommender-zug/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 00:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Homuth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was fällt Ihnen spontan bei „Deutsche Bahn“ ein? Genau: Irgendwas ist immer! Mal wird gebaut, dann wieder gestreikt, der Zug fällt aus, der Nachbar schnarcht, Grippewelle, Finanzkrise etc. Irgendwas ist jedenfalls immer! Und so nahm ich die Nachricht, dass sich die Fahrtzeit auf der bisher angenehm kurzen Strecke Berlin-Hamburg aufgrund von Bauarbeiten nun um satte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Was fällt Ihnen spontan bei „Deutsche Bahn“ ein? Genau: Irgendwas ist immer! Mal wird gebaut, dann wieder gestreikt, der Zug fällt aus, der Nachbar schnarcht, Grippewelle, Finanzkrise etc. Irgendwas ist jedenfalls immer! Und so nahm ich die Nachricht, dass sich die Fahrtzeit auf der bisher angenehm kurzen Strecke Berlin-Hamburg aufgrund von Bauarbeiten nun um satte 40 Minuten verlängert, erstmal emotionslos zur Kenntnis, denn irgendwas war ja schließlich immer…</p>
<p class="MsoNormal">Herr Mehdorn würde an dieser Stelle vermutlich argumentieren, dass sich die Fahrtzeit zwar verlängert, das Ticket aber nicht mehr kostet, das heißt, man bekommt jetzt mehr Bahn fürs gleiche Geld. Wie auch immer, ich musste die Strecke fahren und erlebte bei der Deutschen Bahn plötzlich ganz neue Züge.</p>
<p class="MsoNormal">Als zugegebenermaßen unaufmerksamer Zuhörer der Borddurchsagen vernahm ich im Zuge des Begrüßungsgeplänkels irgendetwas von Snacks und Getränken in, wie ich annahm, der ersten Klasse. Für die zweite Klasse würde wahrscheinlich wieder ein Praktikant reichen müssen, der überteuerte Schokoriegel und Kaffee feil bot und für weitere Wünsche das gesamte Sortiment mit Preisen auf seinem Rücken zu stehen hatte (was im Übrigen wenig hilfreich ist, wenn er es selbst nicht auswendig kennt).</p>
<p class="MsoNormal">Nachdem ich mich also leicht desillusioniert wieder meiner Lektüre zugewandt hatte, betraten zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn mit einem Servicewagen das Abteil und fragten jeden Gast ungewohnt freundlich, ob er einen Snack und ein Getränk wünsche. Ich war baff und nahm alles. Schließlich war es im Preis inbegriffen und schon der Volksmund weiß: ‚Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!’, auch wenn dieses Angebot „nur“ aus einem Baguette und wahlweise Wasser oder Orangensaft bestand. Immerhin! Sollten die Bauarbeiten länger andauern, kann man immer noch über die Aufnahme von Tomatensaft in das Sortiment nachdenken, um Vielflieger nicht aus der Bahn zu werfen…</p>
<p class="MsoNormal">Ich fand das jedenfalls einen netten Zug, leider nur so lange, bis alles verzehrt war und sich die Langeweile ihren Weg zu mir bahnte. Da merkte ich plötzlich, wie lang 40 Minuten tatsächlich waren. Bevor sich jedoch Unmut über diese Tatsache breit machen konnte, erschien ein weiterer Serviceengel und bot Pralinen an, die in der Tat die Wartezeit versüßten. In diesem Moment machte es mir nämlich kaum noch etwas aus, dass die obligatorische Verspätung von fünf Minuten mit einem stammelnden: „….aufgrund…von….wegen….DER Bauarbeiten&#8230;“, entschuldigt wurde, mit einem Unterton, der besagte: „Fünf Minuten machen den Kohl jetzt auch nicht mehr fett und der Grund ist eigentlich auch egal.“ Da soll noch mal jemand behaupten, Schokolade wäre nicht gut fürs Gemüt!</p>
<p class="MsoNormal"><img class="aligncenter size-medium wp-image-36" src="http://blog.newsxl.com/Unterwegs/files/2009/03/p1090414-300x225.jpg" alt="Bahnpralinen" width="300" height="225" /><em> In dieser neckischen Box verbargen sich die bahnbrechenden Stimmungsaufheller&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">Allerdings türmte sich mittlerweile auch der Müll auf meinem Klapptisch, und als ich mir gerade eine Strategie überlegte, wie die gesamten Verpackungen und die meines Nachbarn in die kleine Müllbox passen könnten, schwebte schon eine Mitarbeiterin mit Müllsack durch den Gang und sammelte alles ein. Ab dem Moment genoss ich die Fahrt in vollen Zügen…</p>
<p class="MsoNormal">Scheuen Sie sich also nicht, mal wieder Bahn zu fahren, denn Sie wissen ja: irgendwas ist immer&#8230;  Jetzt sind Sie am Zug!</p>
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		<title>Ölwechsel in Sri Lanka</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 00:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Homuth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie das Gefühl, sich einmal rundum erneuern zu wollen? Mal ehrlich: ab einem gewissen Alter denkt doch jeder wenigstens kurz  über eine Komplettsanierung nach. Aber keine Angst - dies wird keine  Abhandlung über die neuesten Erkenntnisse in der plastischen Chirurgie. Es gibt eine andere Möglichkeit, sich zu verjüngen, zu entspannen und fast nebenbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das Gefühl, sich einmal rundum erneuern zu wollen? Mal ehrlich: ab einem gewissen Alter denkt doch jeder wenigstens kurz  über eine Komplettsanierung nach. Aber keine Angst - dies wird keine  Abhandlung über die neuesten Erkenntnisse in der plastischen Chirurgie. Es gibt eine andere Möglichkeit, sich zu verjüngen, zu entspannen und fast nebenbei auch noch gesundheitliche Probleme  zu verbessern.  Wenn Sie interessiert sind aber keine Lust haben, sich durch die Vielzahl von Wellness-, Beauty- und Gesundheitsanbietern zu grasen, die allesamt das RundumsorglosvergessenSiedieAlltagssorgenundlassenSiedieSeelebaumelnwohlfühlpaket versprechen, dann habe ich eine Empfehlung für Sie: machen Sie eine Ayurveda Kur in Sri Lanka!</p>
<p>Da es an dieser Stelle zu weit führen würde, die Philosophie von Ayurveda im Detail zu erklären, nur soviel vorweg: Ayurveda ist mehr, als sich mit Öl begießen zu lassen - es ist die Lehre vom ganzheitlichen Leben, der gesundheitliche Aspekt ist nur ein Teil davon.</p>
<p>Als absoluter Neuling auf diesem Gebiet nahm ich gleich die volle Packung und buchte vier Wochen Ayurveda Kur im Süden Sri Lankas. Obwohl es sicherlich schlimmere Schicksale gibt, als im tiefsten Winter einen Monat in die Sonne zu fliegen, hatte ich anfangs doch einige Bedenken. Auf der einen Seite wegen der aktuellen politischen Situation, auf der anderen Seite hinsichtlich des voraussichtlichen Altersdurchschnitts im Resort und damit einhergehend eventuell zu erwartendem täglichen Smalltalk über aktuelle oder vergangene Krankheiten. Glücklicherweise bestätigte sich keine dieser Bedenken, und so konnte ich mich ganz der körperlichen und mentalen Sanierung hingeben.</p>
<p>Wenn ich mich  vor der Kur gesund gefühlt hatte, war ich danach ein neuer Mensch. Es war das Zusammenspiel aus Ernährung, Medizin, Klima, Erholung und natürlich den täglichen Behandlungen, was diesen Effekt erzielte. Es macht sich schon deutlich bemerkbar, wenn man täglich 2 bis 3 Stunden von Kopf bis Fuß geknetet, massiert, mit Öl begossen, gebadet, bedampft oder akupunktiert wird. Am Ende fühlte ich mich wie eine weich gekochte Spaghetti und konnte auch nach ausgiebigem Suchen keine verspannte Stelle mehr am Körper finden. Mit jedem Tag fühlte ich mich wohler, entspannter, erholter.</p>
<p>Ein Punkt, der außerdem entscheidend insbesondere zur mentalen Erholung beitrug, ist der Geist dieses Landes und die Mentalität seiner Bewohner. Trotz der extremen und zum Teil immer noch sichtbaren Schäden durch den Tsunami und der damit verbundenen menschlichen Tragödien empfängt einen überall eine extreme Gastfreundschaft. Leider gibt es immer noch zu wenig Tourismus in Sri Lanka, ausgelöst durch den Bürgerkrieg und der damit verbundenen Teilreisewarnung. Fakt ist jedoch, dass während des mittlerweile über 20Jahre währenden Bürgerkriegs keine Touristen angegriffen wurden. Wenn man sich stets aktuell informiert und gefährdete Gebiete meidet, kann man bedenkenlos reisen.</p>
<p style="text-align: center"><img class="size-medium wp-image-27 aligncenter" src="http://blog.newsxl.com/Unterwegs/files/2009/03/bank-in-matara1-300x225.jpg" alt="&quot;Bitte nicht überfallen..!&quot;" width="254" height="177" /></p>
<p><em>Außerdem empfiehlt es sich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, Aufforderungen wie der oben stehenden (gesehen an einer Bank)  unbedingt Folge zu leisten. Also bitte nicht überfallen..!</em></p>
<p>Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie Ihren nächsten Urlaub verbringen wollen und nebenbei auch etwas für Ihre Gesundheit tun wollen, denken Sie mal über eine Ayurveda Kur in Sri Lanka nach. Damit tun Sie nicht nur sich etwas Gutes, sondern helfen auch noch den vielen Menschen, die auf den Tourismus angewiesen sind. Wenn das mal nicht gut für’s Karma ist….</p>
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		<title>Auf dem Amt</title>
		<link>http://blog.newsxl.com/Unterwegs/2009/03/03/auf-dem-amt/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Homuth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte schon immer eine natürliche Abneigung gegen Ämter, und seit dieser Woche weiß ich auch genau, warum. Ich hatte einen Termin beim Arbeitsamt. Immerhin musste ich nur 2 Wochen darauf warten, das hätte mich eigentlich schon in Hochstimmung versetzen müssen! Zu meinem Termin war ich dann sogar 2 Minuten zu früh dran, klopfte an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte schon immer eine natürliche Abneigung gegen Ämter, und seit dieser Woche weiß ich auch genau, warum. Ich hatte einen Termin beim Arbeitsamt. Immerhin musste ich nur 2 Wochen darauf warten, das hätte mich eigentlich schon in Hochstimmung versetzen müssen! Zu meinem Termin war ich dann sogar 2 Minuten zu früh dran, klopfte an die mir zugewiesene Tür und als ich ein „Jaaa?!&#8221; vernahm, trat ich ein und stand einer mit ihrem Handy beschäftigten Frau gegenüber, die mich freundlich darauf hinwies, dass ich zu früh sei und sie mich rufen würde. ‚Alles klar&#8230;&#8217;, dachte ich und zog mich in die so genannte Wartezone zurück.</p>
<p>Als ich mich gerade setzen wollte, rief sie mich auf. Kaum an „Platz 3&#8243; angekommen, ging nun alles recht schnell. Die freundliche Dame nahm routiniert meine Daten auf, auch die, die angeblich noch gefehlt hatten und wofür ich eine Mahnung erhalten hatte (&#8221;..ja,ja, so was geht im Haus schon mal unter..&#8221<img src='http://blog.newsxl.com/Unterwegs/wp-content/plugins/tango-smileys-extended/tango/wink.png' alt='Wink' width='16' height='16' style='vertical-align: middle !important;' />. Als sie meine Auslandsscheine sah, musste sie kurz telefonieren. Ich hörte nur „..ja, &#8230;ok,&#8230; alles klar.&#8221; Nachdem sie aufgelegt hatte, teilte sie mir emotionslos mit, dass diese Scheine leider nicht angerechnet werden könnten. Eigentlich hätte sie nur noch hinzufügen müssen: &#8220;Es tut mir leid, aber ein bisschen Schwund ist immer. Auf Wiedersehen und ein schönes Leben noch!&#8221; Aber nicht mit mir, ich war darauf vorbereitet! Ich konterte, dass diese Scheine sehr wohl anerkannt werden, wie ich aus erster Hand von einem Kollegen mit gleichem Hintergrund wusste. Um dem Ganzen mehr Gewicht zu verleihen, fügte ich hinzu, dass er diesbezüglich geklagt und den Prozess als Musterprozess gewonnen hatte.</p>
<p>Die Dame war verunsichert und griff erneut zum Telefonhörer: &#8220;..Ja, ich noch mal, gibt es für Fall XY eigentlich ein Formular&#8230;? Und wo finde ich das?..&#8221; Na bravo, da kannte sich ja jemand richtig gut aus! Zur Auflockerung fragte ich, ob ich denn meinen Termin beim Arbeitsvermittler, den ich in dieser Woche noch wahrnehmen sollte, hier gleich absagen könne, da ich schon einen neuen Job hätte. Nein, das ginge nicht, da müsse ich die Hotline anrufen? Wie bitte??? Wer jemals diese Hotline angerufen hat, weiß, dass man in dieser Zeit besser dreimal zum Amt und wieder zurück fährt incl. Wartezeit, bevor sich mal irgendjemand am anderen Ende um dich kümmert.</p>
<p>Ich wagte einen zweiten Anlauf: ob ich das denn nicht unten am Empfang erledigen könne (das ist dort, wo immer die langen Schlangen sind&#8230<img src='http://blog.newsxl.com/Unterwegs/wp-content/plugins/tango-smileys-extended/tango/wink.png' alt='Wink' width='16' height='16' style='vertical-align: middle !important;' />. Ja, das könne ich versuchen. Uff - sie hatte die lästige Mehrarbeit erfolgreich von sich abgewälzt, aber immerhin hatte ich wieder Hoffnung, um die nervige Hotline drumherum zu kommen, wo ich doch nun schonmal da war. Inzwischen hatte sie ein Formular für mich ausgedruckt, was ich bitte ausfüllen und mit den entsprechenden Nachweisen zurückschicken sollte. Ich warf ein, dass ich keine weiteren Nachweise bräuchte und das Formular doch gleich vor Ort ausfüllen und ihr zurückgeben könne. - Nein, wenn dort irgendwo Nachweis steht, dann braucht man auch Nachweise und damit war der Termin für sie beendet. Sie wünschte mir noch alles Gute und als ich den Raum verließ, war ich zwar um keine Information, dafür aber um ein weiteres Formular reicher.</p>
<p>Leicht demotiviert trottete ich zum Empfang und stellte mich in eine der Menschenschlangen. Einen kurzen Moment überlegte ich, warum ich mir das eigentlich alles antat, aber da ich keine befriedigende Antwort fand, blieb ich einfach stehen. Als ich nach gefühlten 3 Stunden endlich an der Reihe war und mein Anliegen äußerte, bekam ich wieder die gleiche Antwort: &#8220;Da müssen Sie die Hotline anrufen&#8230;&#8221; Aber nun bin ich doch schon mal hier - gibt es denn keine andere Möglichkeit um Himmels Willen?! Doch, Sie könnten sich in den Warteraum setzen, müssten aber mit 2-3 Stunden Wartezeit rechnen. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie alternativ auch ein Formular ausfüllen.</p>
<p>Ich entschied mich für das Formular und wähnte mich schon fast am Ziel, als ich plötzlich merkte, wie ich kaum noch etwas um mich herum wahrnahm und mich wie unter einer Käseglocke fühlte. Und noch während die Empfangsdame versuchte, das besagte Dokument auszudrucken, glitt ich auf der anderen Seite des Tresens hinab auf den rettenden Boden, wo mir mit einem Mal auch alle Formulare dieser Welt herzlich egal waren&#8230; Als ich irgendwann wieder zu mir kam, stand die Empfangsdame vor mir, brachte mir einen Stuhl und sagte streng, sie hätte den Rettungswagen gerufen, das wäre ihre Pflicht. Da wusste ich schlagartig wieder, wo ich war - immer noch auf dem Amt.</p>
<p>Fast hätte ich mich entschuldigt, dass ich durch mein kurzes Zwischentief ihre Arbeit unterbrochen hatte.. Als der Rettungswagen dann eintraf und die Sanitäter mich mitnehmen wollten, konnte ich es mir jedoch nicht verkneifen, die Dame noch einmal nach dem Formular zu fragen. Schließlich wollte ich nicht ganz kampflos aufgeben. Und da sagte sie plötzlich ganz selbstverständlich und milde lächelnd einen Satz, den man sonst auf Behörden wahrscheinlich niemals zu hören bekommt: „Ich erledige alles für Sie - Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.&#8221;</p>
<p>Da man nun schlecht jedes Mal eine Ohnmacht simulieren kann, um ans Ziel zu kommen, habe ich einen guten Tip für Sie: Gehen Sie nie zum Amt, wenn es Ihnen gut geht oder Sie positiv gestimmt sind, sondern immer nur, wenn es Ihnen besonders schlecht geht. Im Idealfall fühlen Sie sich danach etwas besser&#8230;</p>
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